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Presseartikel rund um die Feuerwehr und Rosendahl!

Artikel aus 2004

 

03.05.04

Wohnungsbrand: Alle Löschzüge im Einsatz
Vier Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Coesfeld eingeliefert

Darfeld. Zu einem brennenden Wohnhaus wurden am Maifeiertag um 12.50 Uhr die Löschzüge Darfeld, Osterwick und Holtwick der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl nach Darfeld gerufen. Dort war im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses in Kortüms Esch aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde der Kreisleit-
stelle in Coesfeld ein brennendes Wohnhaus gemeldet, woraufhin die komplette Rosendahler Wehr alarmiert wurde. Das betroffene Dachgeschoss wurde von zwei Atemschutztrupps kontrolliert. Im Bereich des Brandausbruchs wurde ein Schnellangriffsrohr Vorgenommen und die noch vorhandenen Brandnester abgelöscht. Parallel setzten die Feuerwehrmänner einen Hochleistungslüfter ein, um die Rauchgase aus dem Gebäude zu blasen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich fünf Personen im Haus, zwei Kinder und zwei Erwachsene lieferten die Rettungsdienstkräfte mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Coesfelder Krankenhaus ein. Unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Herbert Wolter waren insgesamt 50 Feuerwehrkameraden im Einsatz, wobei die Kameraden vom Löschzug Holtwick bereits kurz nach ihrem Eintreffen wieder abrücken konnten. Gegen 14 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle der Kriminalpolizei zur Ermittlung der Brandursache.

 

03.05.04

Feuerwehr-Mode auf dem Laufsteg präsentiert
Löschzug Osterwick stellt seine Arbeit vor

-tk- Osterwick. Es hatte was von einer Modenschau, was sich gestern beim Löschzug Osterwick abspielte. Allerdings standen nicht hippe Schnitte und trendige Stoffe im Vordergrund, sondern Sicherheit und Funktionalität. Das erklärte Horst Kuhl anschaulich dem Publikum.

Viele Rosendahler besuchten das Gerätehaus und machten aus der Informationsveranstaltung einen Familientag. Besonders spannend waren die Schutzanzüge der Feuerwehr. Ein grüner Overall gegen Säure und ein hitzebeständiger Anzug, der an die Kluft eines Raumfahrers erinnerte, zogen die Blicke auf sich. Ein Feuerwehr-Model präsentierte einen Imkeranzug. Der werde aber nicht so oft genutzt, meinte Kuhl. Einfache Arbeitskleidung führten die Männer ebenso vor wie historische und aktuelle Uniformen. Eine Uniform mit Pickelhaube, die bis etwa 1890 getragen wurde, war dabei. Was die atmungsaktiven „persönlichen Schutzanzüge“ angehe, so „sind wir recht gut bestückt“, berichtete Kuhl dem Publikum, was bei einem Preis von circa 500 Euro pro Person lobenswert sei. Aber nicht nur eine Modenschau stand auf dem Programm. Die Jugendfeuerwehr mit derzeit 21 Mitgliedern zeigte, was sie in den vergangenen eineinhalb Jahren gelernt hat. Einen Löschangriff auf Zeit demonstrierte eine Gruppe von neun Jugendlichen dem Publikum.
Wolfgang Illner kommentierte die Übung für die staunenden Zuschauer. Die Schläuche rollten zielsicher über die Straße, schnell waren sie angeschlossen und im Handumdrehen war der Löschangriff organisiert und alles einsatzbereit. „Wer Interesse hat, bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen“, warb Löschzugführer Berthold Becker , „kann sich jederzeit beim Löschzug Osterwick melden“.

Anschließend simulierten das Deutsche Rote Kreuz und die Feuerwehr gemeinsam einen Autounfall, bei dem sie mit der Rettungsschere eine Person aus einem Pkw befreiten. 18 Mann waren dafür im Einsatz. Bei einer Fahrzeugschau konnten die Gäste den Rüstwagen RW1 samt Ausrüstung sowie das Löschfahrzeug LF 16 bewundern. Extra aus Coesfeld kam der große Einsatzleitwagen ELW 2. „Der war heute Morgen noch in Buldern beim Hochwasser unterwegs“, lobte Becker das Engagement seiner Kollegen. Derzeit läuft eine Kampagne für die Anschaffung von Rauchmeldern. Eigens dazu hatte Michael Kleine-Wolter einen Informations- und Verkaufstand eingerichtet . „Gestern war noch ein Brandeinsatz in Darfeld, bei dem die Betroffenen keinen Rauchmelder hatten“, machte Becker deutlich, dass die kleinen, preiswerten Rauchmelder unter Umständen zu wahren Lebensrettern werden können. Daher hätten sie spontan den Info-Stand mit ins Programm genommen. Viele Kinder wuselten zwischen den Einsatzwagen umher. Für sie gab es eine Hüpfburg und eine Malecke, und einige trugen rote Feuerwehrhelme auf den Köpfen, so kam keine Langeweile auf. Auch die Kollegen der Löschzüge Darfeld und Holtwick waren zu Besuch. Der Spielmannszug Osterwick und die Jugendblaskapelle Holtwick sorgten für Musik. Leider nieselte es den ganzen Tag über beständig, aber „was wäre die Feuerwehr ohne Wasser“, meinte Ewald Belker lachend, und mit dieser Sicht waren alle einverstanden.

 

28.04.04

Gegen den Trend: Zahl der Feuerwehrleute nimmt zu
Im vergangenen Jahr 1305 Einsätze bewältigt / 522 mal brannte es / Sachwerte für rund 12 Millionen Euro erhalten

-dn- Billerbeck. Die landesweit spürbare Tendenz fallender Mitgliederzahlen bei den aktiven Einatzkräften in den Freiwilligen Feuerwehren war, zumindest bei den Feuerwehren im Kreis Coesfeld, im vergangenen Jahr nicht feststellbar. Ganz im Gegenteil. Die Zahl der aktiven Brandschützer stieg in 2003 um 44 Personen auf 1285 Männer und Frauen an. Damit konnte der Rückgang der vergangenen Jahre gestoppt werden. Hierauf wies der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Donald Niehues (Dülmen), anlässlich der Delegiertentagung des Kreisfeuerwehrverbandes in Billerbeck hin. „Die zeitliche Verfügbarkeit ist einer der wichtigsten Faktoren für die Städte und Gemeinden, der Aufschluss über den Zustand des kommunalen Brandschutzes gibt“, unterstrich Niehues weiter, „dass Qualität eine weitaus größere Rolle spielt als Masse“. Die fast 100 Delegierten der Feuerwehren im Kreis Coesfeld hatten eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Neben dem ausführlichen Jahresbericht standen ebenfalls Ehrungen für besonders verdiente Feuerwehrmänner auf dem Programm. So konnte der Verbandsvorsitzende, Kreisbrandmeister Franz-Josef Frye (Lüdinghausen), den stellvertretenden.

Kreisbrandmeister Karl Pollecker sowie den stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Nottuln, Martin Cauvet, mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber auszeichnen. Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten an diesem Abend Franz-Josef Niehüser aus Rosendahl, Clemens Quante aus Nordkirchen und Martin Klare aus Billerbeck.

Insgesamt galt es für die Feuerwehren im letzten Jahr 1305 Einsätze unterschiedlichster Art zu bewältigen, hiervon waren 753 Einsätze technischer Natur und 522 Einsätze standen im Zusammenhang mit Feuer, 52 mehr als noch im Vorjahr. Eine Folge des extrem trockenen und besonders schönen Sommers im Jahr 2003. Die geschätzte Schadenssumme im Berichtsjahr lag bei rund 4,8 Millionen Euro. Knapp dreimal höher liegt die Summe der erhaltenen Sachwerte, die von den Feuerwehren mit rund 12 Millionen Euro beziffert wird.

Positives zu vermelden gab es ebenfalls zu den Fehlalarmierungen. So gingen die blinden Alarmierungen von 116 auf 100 und die Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen, von 169 auf 131 zurück. Böswillige Alarmierungen stiegen von 1 auf 14. Gerade in Bezug auf die böswilligen Alarmierungen, weisen die Feuerwehren darauf hin, dass es sich hierbei nicht um einen „Dumme-Jungen-Streich“ handelt. Wenn aufgrund einer Falschmeldung die Brandschützer verspätet zu einem richtigen Einsatz gerufen werden, kann es zu Gefahren für Menschenleben und zu erheblich höheren Schadenssummen kommen. Und teuer kann es auch noch werden, wenn man bei einer böswilligen Alarmierung erwischt wird.

Über die Arbeit der Jugendfeuerwehren informierte Kreisjugendfeuerwehrwart Uwe Friesen. Gerade die Jugendfeuerwehr hat, seit vielen Jahren ununterbrochen, einen guten Zulauf zu verzeichnen. Der überwiegende Teil der Mitglieder in den Jugendabteilungen wechselt nach Erreichen der Altersgrenze in den Einsatzdienst und sichert so nachhaltig den erforderlichen Personalstand. Nicht ohne Stolz verweist er darauf, dass mittlerweile bei allen elf Feuerwehren im Kreisgebiet Jugendfeuerwehren etabliert sind.

 

23.04.04

Einblick bis ins letzte Detail
Löschzug Osterwick stellt sich vor

-fw- Osterwick. Der Einblick geht bis ins Detail. Was passiert genau zwischen Notruf und Versorgung und Abtransport der Verletzten - welche Arbeitsläufe Hand in Hand sind erforderlich, um eine optimale Rettung zu gewährleisten?
Was die Helfer leisten, davon können sich alle Interessenten am Sonntag (2. 5.) im Rahmen des Tages der offenen Tür beim Löschzug Osterwick der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl hautnah überzeugen.
Denn ein wesentlicher Bestandteil der Vorstellung unter der Leitung von Löschzugführer Berthold Becker und dem Stellvertreter Stefan Averesch wird eine kommentierte Übung sein. „Wir wollen anhand einer Unfallrettung genau demonstrieren, was wann wie zu tun ist“, kündigt Horst Kuhl vom Organisationsteam an. In Verbindung mit den „First Responder“, den Ersthelfern des DRK-Ortsvereines Osterwick/ Darfeld, wird an einem Unfallfahrzeug die Rettungsschere zum Einsatz kommen. „Wir werden die Übung langsamer als in der Realität durchführen, damit den Zuschauern der Ablauf genau erklärt werden kann“, so Kuhl.
Das ist freilich nicht die einzige Aktion, mit der sich der Löschzug aus Anlass seines 80-jährigen Bestehens an diesem Tag präsentieren will.

Ab 10.30 Uhr stehen die Wehrmänner am Gerätehaus Elsen zur Verfügung, um alles rund um die Feuerwehr zu erklären. Dazu zählt natürlich eine Fahrzeugschau. Eigens dafür kommt auch ein spezielles Funkfahrzeug aus Coesfeld, das ebenfalls vorgestellt wird. Besonders interessant dürfte die Modenschau werden - dabei wollen die Kameraden zeigen, was es alles an Feuerwehrkleidung gibt. „Das beginnt beim normalen Dienstanzug und geht weiter über Atemschutz, Hitzeschutz und Säureschutzanzüge“, betont Horst Kuhl. Auch alte Uniformen werden dabei zu bewundern sein. Die neuesten Mitglieder der Wehr, die Rosendahler Jugendfeuerwehr, werden mit einem eigenen Stand vertreten sein und Infomaterial bereit halten, auch für eventuelle Neueinsteiger.
Mit einem „trockenen Löschangriff“ wollen die Jugendlichen am Nachmittag ihr Können unter Beweis stellen. Weitere Informationen rund um den vorbeugenden Brandschutz, um Feuerlöscher und Rauchmelder runden das Informationsangebot ab. „Das Programm am Tag der offenen Tür eignet sich für die ganze Familie“, kündigt Kuhl an. So werden für die Kinder eine Hüpfburg, Kino und ein Maltisch aufgebaut. Zusätzlich zur Verpflegung zu moderaten Preisen wird mit Unterstützung der Firma Lülf eine Kakaotheke eingerichtet. Selbst für die musikalische Unterhaltung wird gesorgt: Ab 11 Uhr spielt die Jugendblaskapelle Holtwick zum Frühschoppenkonzert auf, ab 14 Uhr wird der Spielmannszug Osterwick am Gerätehaus zu Gast sein. Das alles, so hoffen die Verantwortlichen, soll für einen Besucheransturm sorgen. Horst Kuhl: „Wir wollen die Gelegenheit nutzen und das Ehrenamt ausführlich vorstellen.“

 

22.04.04

Kleines Gerät, große Wirkung: Rauchmelder rettet Leben
Freiwillige Feuerwehr empfiehlt Installation / Fast alle Brandopfer sterben an Rauchgasen

-fw- Rosendahl. Viele der rund 700 Brandtoten pro Jahr in Deutschland könnten noch leben, da ist sich Ludger Merschformann ganz sicher. Wenn sie nur rechtzeitig gewarnt worden wären. „Die meisten Menschen sterben dabei nicht durch die Flammen, sondern an den Rauchgasen“, betont der Rosendahler Wehrführer. Rund 95 Prozent erleiden eine tödliche Vergiftung durch Kohlendioxid oder Kohlenmonoxid. Oft vermeidbar durch ein kleines Gerät mit großer Wirkung: Die Freiwillige Feuerwehr Rosendahl empfiehlt nachdrücklich den Einbau von Rauchmeldern in allen Häusern und Wohnungen. Denn von dem Gedanken, so einen Brand auf jeden Fall rechtzeitig zu bemerken, sollte sich jeder verabschieden. „Das große Problem ist vor allem die Nachtzeit“, erklärt Theo Witte (Holtwick) auch stellvertretend für seine Löschzug-
führer-Kollegen Berthold Becker (Osterwick) und Herbert Wolter (Darfeld). Schwelbrände, ob durch Unachtsamkeit oder zum Beispiel durch einen implodierten Fernseher, könnten einfach nicht schnell genug bemerkt werden. Gerade Wohnungen im Obergeschoss seien dann nicht mehr schnell genug zu verlassen - zu häufig komme die Rettung dann zu spät. Bisher, ergänzt Ludger Merschformann , sei Rosendahl von solchen Unglücken verschont geblieben: „Aber das kann leider schnell genug passieren.“ Aus diesem Grund empfiehlt die Feuerwehr, zumindest jede Etage und das Treppenhaus mit einem Rauchmelder auszurüsten. Optimal sei natürlich ein Melder in jedem Aufenthaltsraum, also im Wohnzimmer und den Schlafräumen, gerade auch in den Kinderzimmern. Um Leben zu retten, bestehe schon lange die Forderung der Feuer-
wehren, die Installation von Rauchmeldern in Neubauten vorzuschreiben - bisher erlasse die Landesregierung aber kein Gesetz, das diese Forderung in die Bauordnung aufnehme.

Folglich bleibt nur der Appell an alle Bürger, sich in Fachgeschäften mit den Meldern auszu-
statten. „Die gibt es mittlerweile auch mit Strom betrieben und einer Vernetzung unterein-
ander“, weiß der Rosendahler Wehrführer. Wichtig seien die Siegel GS (Geprüfte Sicherheit) und VdS (Verband der Sachversicherer). Grundsätzlich gelte: Diese Rauchmelder alarmieren frühzeitig und so laut, dass auch schlafende Personen im Notfall geweckt werden. Durch die frühe Branderkennung sei auch der materielle Schaden häufig insgesamt geringer zu halten. Für Fragen rund um Rauchmelder und deren Installation stehen der Wehrführer, die drei Löschzugführer und auch alle weiteren Feuerwehrkameraden gerne zur Verfügung. Übrigens: Der Löschzug Holtwick weist in diesem Zusammenhang darauf hin, im Rahmen der Kirmes am kommenden Wochenende unbedingt die Zufahrtswege rund um das Gerätehaus freizuhalten und nicht durch parkende Autos zu blockieren. Denn im Notfall hilft auch der beste Rauchmelder wenig, wenn die Feuerwehr wegen zugestellter Straßen nicht schnell ausrücken kann.

 

07.04.04

Ehrungen für Wehrmänner

Rosendahl. Jugendfeuerwehrwart Holger Möllmann konnte in einem kurzen Abriss über das erste Jahr der noch jungen Jugendfeuerwehr Rosendahl berichten. Die Aktionen des Feuerwehrnachwuchses erstreckten sich demnach von Übungsabenden, über gemeinschaftliche Besuche der Eishalle Münster oder des Schwimmbades „düb“ in Dülmen bis zu Autowaschaktionen oder der Teilnahme am „Franz-Josef-Frye-Pokal“ mit gleichzeitigem Zeltwochenende. Besonders zu erwähnen, so Möllmann, war die Übergabe eines mit einer Pumpe TS 2,5 und Schlauchmaterialien ausgestatteten Löschkarrens beim Elternachmittag im Gerätehaus Holtwick. Bei dieser Gelegenheit konnte Möllmann vom Holtwicker Löschzugführer Theo Witte einen Scheck der Volksbank über 250 Euro entgegennehmen - dieser Betrag stammt aus einer Gewinnsparaktion der Bank. Bürgermeister Georg Meyering hielt diesmal den Umschlag bereit: Er überreichte Möllmann einen Scheck über 260 Euro – ausgestellt von einem großen Brandversicherer. Geld für den Nachwuchs Rosendahl Nach einem Vortrag über die Ehrenabteilungen der Feuerwehren des Kreises Coesfeld sowie einem Bericht aus dem Arbeitskreis Unfallverhütung durch den ehemaligen, stellvertretenden Kreisbrandmeister Edmund Böhm schlossen sich die Beförderungen und Ehrungen bei der Generalversammlung der drei Rsoendahler Löschzüge an. Hierbei konnte Ludger Merschformann folgende Kameraden befördern: vom Unterbrandmeister zum Brandmeister wurde Frank Wessendorf befördert, vom Brandmeister zum Oberbrandmeister Wolfgang Illner (beide Löschzug Osterwick). Neuer Oberbrandmeister wurde der Brandmeister Thomas Berkenbrock. Die Beförderungsurkunde zum Hauptbrandmeister erhielt der bisherige Oberbrandmeister Rolf Kleine-Bösing (beide Löschzug Darfeld).

Geehrt wurden konnten für 25 Jahre Treue zur Feuerwehr Rosendahl – also ein Vierteljahrhundert – die Wehrmänner Günter Rickert und Kurt Hoppe vom Löschzug Darfeld sowie Martin Pöpping vom Löschzug Holtwick.

 

07.04.04

Drei Löschzüge fahren 45 Einsätze
Atemschutzwerkstatt sparte der Gemeinde im vergangenen Jahr rund 12.000 Euro

Rosendahl. 45 Mal wurden Rosendahls Wehrmänner im letzten Jahr zur Hilfe gerufen. 19 Einsätze fuhren sie dabei in Darfeld, in Osterwick ebenfalls 19 Einsätze und sieben in Holtwick. Diese Bilanz stellte Gemeindebrandinspektor Ludger Merschformann bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl im Gerätehaus in Holtwick vor. 110 aktive Kameraden, so Merschformann weiter, waren dabei mit von der Partie: in Darfeld 33 Wehrmänner, in Osterwick 36 und in Holtwick sind sogar 41 Männer tätig gewesen.

Der Einladung nach Holtwick waren neben den rund 100 erschienenen Feuerwehrkameraden der aktiven Wehr, der Ehrenabteilungen sowie der Jugendfeuerwehr auch Bürgermeister Georg Meyering, Fachbereichsvertreter Alfred Kuhl (für den Bereich Ordnendes und Soziales), der stellvertretende Kreisbrandmeister Donald Niehues sowie der ehemalige, stellvertretende Kreisbrandmeister und Leiter der Feuerwehr Coesfeld, Edmund Böhm gefolgt.

Vor diesem Auditorium ließ Wehrführer Merschformann das Jahr 2003 weiter Revue passieren. Dabei erwähnte er die gemeinsamen Übungen der drei Löschzüge am im Mai in Holtwick sowie die Rosendahl Abschlussübung am Oktober in Darfeld, die Teilnahme an den Jubiläen der Feuerwehr Senden sowie der Feuerwehr Dülmen, Löschzug Hausdülmen, die Teilnahme am Kreisleistungsnachweis in Senden mit insgesamt sechs Gruppen, die dreitägige „Kat-Fahrt“ nach Bochum-Stiepel. Natürlich blieb der Wechsel in der Führungsspitze der Feuerwehr Rosendahl mit der Bestellung und Amtseinführung des neuen Wehrführers Ludger Merschformann und seines Stellvertreters, Herbert Wolter , im Juni 2003 nicht unerwähnt. Weitere Höhepunkte im abgelaufenen Jahr waren der Abschluss der Umbauarbeiten im Gerätehaus Holtwick, wobei ganz besonders auf die dort neu eingerichtete zentrale Kleiderkammer für alle Rosendahler Wehrmänner hinzuweisen sei (Kleiderwart: Klaus Vinkelau); die Wartung und Reparatur der Funkgeräte, die für alle Löschzüge zusammengefasst durch den Löschzug Osterwick ( Paul Wernsmann ) erfolgt sowie die gemeinschaftliche Reinigung, Wartung und Pflege aller Atemschutzgeräte durch die Rosendahler Atemschutzgerätewarte Rainer Bertmann und Jörn Bertmaring. Durch die eigene Arbeit im Bereich der Atemschutzwerkstatt konnten der Gemeinde 2003 rund 12.000 Euro erspart werden, die ansonsten durch externe Unternehmen angefallen wären.

 

25.03.04

Viele Jahre Dienst am Nächsten
Besondere Ehrung für Georg Schröer und Reinhold Sundorf

Darfeld. Eine angenehme Aufgabe hatte der Darfelder Löschzugführer Herbert Wolter , der während der Generalversammlung in Personalunion als Stellvertretender Wehrführer für den verhinderten Gemeindebrandinspektor Ludger Merschformann tätig war, zu erfüllen: Er durfte einige Kameraden befördern. In die Feuerwehr Rosendahl als Feuerwehrmann-Anwärter wurde Jochen Möllmann aufgenommen, zum Feuerwehrmann beförderte er Marco Wiesmann. Oberfeuerwehrmann ist nun David Resing, zu Unterbrandmeistern beförderte Wolter die Kameraden Frank Brüning und Daniel Roters. Ganz besonders gerne ehrte der Löschzugführer folgende Wehrmänner des Darfelder Löschzuges in der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl für ihre lange Tätigkeit im Dienst am Nächsten: Für 25-jährigen Dienst überreichte er dem Unterbrandmeister Kurt Hoppe das Feuerwehrehrenkreuz. 40 Jahre in der Feuerwehr Darfeld ist der Unterbrandmeister Reinhold Sundorf, bereits seit 50 Jahren trägt der Unterbrandmeister Georg Schröer den Rock der Feuerwehr. An Lehrgängen teilgenommen haben: F I (Grundlehrgang) Marco Wiesmann; F II (Truppführer) Frank Brüning, David Resing, Daniel Roters; F III (Gruppenführer) Thorsten Sundorf; F IV (Zugführer) Thomas Becker; Maschinisten Sebastian Winkelheide; Sprechfunker Tobias Voß und Rainer Potthoff; Atemschutzträger Sebastian Winkelheide; Strahlenschutz Thorsten Sundorf und Thomas Berkenbrock. Seminare absolviert haben für patientengerechte Rettung: Manfred Eschhaus; Einsatz von Pyrotechnik in geschlossenen Räumen: Herbert Wolter ; Grundlagen des Verhaltens im Straßenverkehr: Thorsten Sundorf.

Für den Leistungsnachweis 2003 in Senden ausgezeichnet wurden: Marco Wiesmann
Abzeichen in Bronze für 1. Teilnahme; Sebastian Winkelheide Urkunde für 2.Teilnahme;
Rainer Potthoff Abzeichen in Silber für 3. Teilnahme; Ingo Kemler Urkunde für 4. Teilnahme; Lars Hoppe Urkunde für 9. Teilnahme; Manfred Eschhaus Urkunde für 14. Teilnahme;
Thomas Becker und Stefan Grewe Abzeichen in Gold auf rotem Grund für 15. Teilnahme; Michael Schwering Abzeichen in Gold auf grünem Grunde für 20. Teilnahme; Herbert Wolter Urkunde für 21. Teilnahme.

 

25.03.04

Unwetter halten Wehr auf Trab
Darfelder Löschzug zieht Bilanz

Darfeld. Zu einem Dauerbrenner für den Darfelder Löschzug entwickelten sich die schweren Unwetter im Sommer 2003, bei denen die Kameraden innerhalb von zehn Tagen zu mehr als 40 vollgelaufenen Kellern gerufen wurden.
Insgesamt, so zogen die Wehrmänner Bilanz, ging es zwischen November 2002 und März 2004 mit insgesamt 24 Einsätzen aber deutlich ruhiger zu als noch im vorherigen Zeitraum 2001/2002.

Es gab neben den Fehlalarmierungen einer Brandmeldeanlage die schon obligatorischen Ölspuren; die nachbarschaftliche Löschhilfe in Horstmar (Stoppelfeldbrand Sommer 2003) sowie in Holtwick (Brandmeldung Tischlerei im Dezember 2002). Bei drei Verkehrsunfällen musste die Rettungsschere zum Einsatz kommen. Weitere Einsätze waren Gasgeruch, dessen Ursache im unsachgemäßen Umgang mit einer Campinggaskartusche lag, technische Hilfeleistung kleinerer Art wie die verlorene Ladung eines mit Stoppelrüben beladenen Lkw, ein Pkw-Brand und ein Kaminbrand in der vergangenen Woche.

Bilanz zogen die Kameraden des Löschzuges Darfeld der Feuerwehr Rosendahl an einem völlig neuen Termin für die Generalversammlung: Nicht wie in den Vorjahren üblich im November, sondern erstmals im März waren rund 40 Kameraden der aktiven Wehr, der Ehrenabteilung sowie des Musikzuges im Gerätehaus erschienen. Löschzugführer Herbert Wolter erklärte diese Terminänderung mit der Absicht, die Jahreshauptversammlung im ersten Halbjahr eines Kalenderjahres abhalten zu wollen sowie mit Überschneidungen am alten Termin. Ein besonderer Gruß galt Bürgermeister Georg Meyering sowie dem Leiter für den Fachbereich Ordnendes und Soziales der Gemeinde, Antonius Homering.

Neben den Einsätzen blickte Schriftführer Michael Schwering noch in seiner bekannt launigen Art auf die übrigen Aktivitäten des Löschzuges Darfeld zurück: unter anderem die Feuerwehrfeste 2003 und 2004, die Nikolausfeiern, die Beteiligung an Jubiläen der umliegenden Feuerwehren sowie der örtlichen Vereine, die Teilnahme am Kreisleistungs-
nachweis 2003 in Senden, die Ferienaktion Spiel und Spaß bei der Feuerwehr und vieles mehr.

Nach der kurzweiligen Rückschau mussten zwei Vorstandsbesitzer gewählt werden.
In Rekordzeit wurden die beiden bisherigen Vorstandsmitglieder Thomas Berkenbrock und Rainer Bertmann einstimmig bestätigt. Herbert Wolter gab im weiteren Verlauf nähere Details über den zu gründenden Förderverein des Löschzuges Darfeld. Zudem diskutierten die Kameraden über die Idee, bei den Beisetzungen verstorbener Kameraden nicht mehr nur einen Kranz, sondern alternativ ein zeitloses Grabkreuz zur Befestigung am Grabstein zu geben. Die Fahnenträger Stefan Meyerink, Marco Wiesmann, Ingo Kemler und als Ersatzmann Tobias Voß wurden gewählt. Weiter gab es einen Ausblick auf die Feuerwehrfahrt 2004 vom 8. bis 10. Oktober nach Speyer. Weitere Termine in 2004/2005: T Teilnahme am 75- jährigen Jubiläum der Feuerwehr Schöppingen vom 10. bis 12. September 2004 sowie das Feuerwehrfest 2005 am 29. Januar. Zu Delegierten zu den jährlichen Versammlungen des Kreisfeuerwehrverbandes wurden schließlich Rainer Bertmann und David Resing ernannt.

 

23.03.04

Osterwicks Wehrmänner gründen den „Floriansverein“
Zweck des Vereins ist Förderung der Jugendarbeit
sowie Aus- und Fortbildung und Kameradschaftspflege

Osterwick. Schon seit längerem hatte sich die Führung des Löschzuges Osterwick damit beschäftigt: Mit der Gründung eines Fördervereins für die Feuerwehr. Horst Kuhl trug den Mitgliedern des Löschzuges bei der Generalversammlung die inhaltlichen Zusammenhänge zur Gründung eines solchen Fördervereins vor. Zweck des Vereins soll sein, die Förderung der Jugendarbeit sowie Aus- und Fortbildung, die Pflege von Tradition und Kameradschaft. Einstimmig traten alle Mitglieder des Löschzuges dafür ein, einen solchen Förderverein zu gründen. So wurde im Anschluss die bereits vorbereitete Satzung besprochen und den einzelnen Einwänden angepasst und durch die Mitglieder des Löschzuges genehmigt.

Mitglieder des Vereins können alle Mitglieder des Löschzuges Osterwick werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, als förderndes Mitglied die Arbeit dieses Fördervereins zu unterstützen. So ließ es sich der Bürgermeister Georg Meyering nicht nehmen, als erstes förderndes Mitglied dem „Floriansverein“, diesen Namen hatten die Mitglieder festgelegt, beizutreten. Und sofort fanden im Anschluss daran auch die ersten Vorstandswahlen statt. Auf Bitte von Stefan Averesch übernahm der Bürgermeister das Amt des Wahlleiters. Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender sind gleichzeitig der amtierenden Löschzugführer und sein Stellvertreter, dieses wurde bereits in der Satzung festgelegt. So mussten nur der Kassierer/Schriftführer und sechs Beisitzer gewählt werden. Zum Kassierer/Schriftführer wurde Stefan Eggemann gewählt. Beisitzer wurden Horst Kuhl, Ulrich Geppert, Ulrich Grüner, Paul Wernsmann, Alfons Döking und Markus Averesch.

 

23.03.04

Feuerwehr mit 177 Mann im Einsatz
Generalversammlung

Osterwick. Insgesamt rückten die Wehrmänner aus Osterwick zu 19 Einsätzen, mit 177 Mann und 20 Stunden Einsatzzeit. In über fünfzig Prozent der Einsätze wurden sie dabei zu Verkehrsunfällen gerufen. Die weiteren Einsätze bildeten kleinere Brände, Beseitigung von Ölspuren oder technische Hilfseinsätze wie zum Beispiel bei Hochwasser. Diese Bilanz des letzten Jahres zog der stellvertretende Löschzugführer Stefan Averesch bei der Generalversammlung des Löschzuges Osterwick im Gerätehaus.

Daneben fanden 30 Ausbildungs- und Übungsabende im Jahr statt, auf denen die Wehrmänner aus- und weitergebildet wurden, mit dem Schwerpunkt „Einsatz des neuen Funkkonzeptes für die Feuerwehr Rosendahl“. Der stellvertretende Löschzugführer Stefan Averesch, der aufgrund der Erkrankung des Löschzugführers Berthold Becker , die Versammlung leitete, konnte auch Bürgermeister Georg Meyering, den Wehrführer Ludger Merschformann und den Sachgebietsleiter Feuerschutz der Verwaltung, Alfred Kuhl begrüßen.

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Angehörigen des Löschzuges für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Der Aufgabenbereich der Feuerwehr sei heutzutage sehr umfangreich und erfordere einen sehr hohen Stand an Ausbildung, denen der Löschzug vorbildlich nachkomme. „Wer die Bilder der Bombenanschläge von Madrid gesehen hat, bei denen vor allem auch Feuerwehrmänner im Rettungseinsatz waren, mag erkennen welchen Belastungen Feuerwehrmänner ausgesetzt seien können. Ich hoffe aber, dass wir von solchen Einsätzen verschont bleiben“, wird er in einer Pressemitteilung der Wehr zitiert.

Auch der Wehrführer Ludger Merschformann , der zum ersten Mal in der Funktion des Wehrführers nach Osterwick gekommen war, bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit und die Unterstützung seiner Person durch den Löschzug. Es freute ihn, dass er im Anschluss an seine Grußworte die Beförderungen im Löschzug durchführen konnte. So wurden Feuerwehrmann-Anwärter Jörg Feldkamp zum Feuerwehrmann und die Feuerwehrmänner Thomas Wolters und Michael Kleine-Wolter zum Oberfeuerwehrmann befördert. Auch die zahlreichen Lehrgänge, die die Wehrmänner des Löschzuges besucht hatten, wurden durch Überreichung der Lehrgangszeugnisse vom stellvertretenden Löschzugführer Stefan Averesch honoriert.

 

16.03.04

Löschzug Holtwick erhält Rettungsschere
Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen bei der Generalversammlung

Holtwick. Die Gemeindeverwaltung hat im Etat 2004 Mittel für die Anschaffung eines so genannten Rettungssatzes zur Verfügung gestellt.
Sprich eine Rettungsschere und -spreizer zur Befreiung eingeklemmter Perosen nach Autounfällen. Aufgabe des Löschzuges Holtwick wird es jetzt also sein, wie den Wehrmännern bei der Generalversammlung bei Böckelmann in Aussicht gestellt, sich mit dem Gerät vertraut zu machen.

Der Einladung zur Versammlung gefolgt waren neben zahlreichen Aktiven und Mitgliedern der Ehrenabteilung auch Pastor Carsten Remke, Beigeordneter Alfons Potthoff von der Gemeindeverwaltung, Ehrenfeuerwehrmann Ludger Dinkler sowie die neue Wehrführung der Feuerwehr Rosendahl, Ludger Merschformann und Stellvertreter Herbert Wolter . In seiner Begrüßung sprach Löschzugführer Theo Witte allen Kameraden seinen Dank für die im abgelaufenen Jahr erbrachten Dienste und Leistungen aus, ganz besonders denen, die durch Ihren Arbeitseinsatz die Fertigstellung der Umbaumaßnahme ermöglicht haben.

Ebenso blieb nicht unerwähnt, dass auf Grund der guten Arbeit seines Stellvertreters Josef Sundrum, seiner Gruppenführer und den Kollegen des Vorstandes die Arbeit im Holtwicker Zug Spaß mache und sehr fruchtbar sei. Den Grußworten von Alfons Potthoff als Vertreter der Gemeinde, Pfarrer Carsten Remke sowie Wehrführer Ludger Merschformann schlossen sich der Jahresbericht des Schriftführers Christoph Vogt sowie der Kassenbericht des Kassierers Markus Brinkgerd an. Anschließend wurden durch Wehrführer Ludger erschformann Ehrungen für verdiente Kameraden durchgeführt. Auf über 40 Jahre Feuerwehrdienst konnte Josef Gottheil, auf über 50 Jahre Feuerwehrdienst Franz Heuer und Heinrich Wilde zurückblicken.

Als Anerkennung wurde ihnen ein Präsentkorb überreicht. Für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurde Martin Pöpping das Feuerwehrehrenzeichen in Silber verliehen. Die Personalstärke des Holtwicker Löschzuges beträgt zur Zeit 42 aktive Wehrmänner, wie der stellvertretende Zugführer, Josef Sundrum, zu berichten wusste. Er dankte allen Aktiven für den Besuch zahlreicher Lehrgänge und Seminare, für die gute Beteiligung an den Übungsabenden und sonstigen Veranstaltungen.

Zum Schluss der Versammlung wurden durch Wehrführer Ludger Merschformann Jens Niesing zum Feuerwehrmann, Martin Langer zum Oberfeuerwehrmann und Ralf Rößner und Thomas Vörding zu Unterbrandmeistern befördert.

 

15.03.04

Die letzte Fahrt führt ins Museum
LF-8 verlässt nach 40 Dienstjahren den Löschzug Holtwick

-sk- Holtwick. Nach 40 Dienstjahren wurde das Löschgruppenfahrzeug LF-8 vom Löschzug Holtwick der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl ausgemustert. Seine „letzte Ruhestätte“ findet es in einem privaten Feuerwehrmuseum im Kreis Steinfurt. In einer kleinen Feierstunde wurde dem Mercedes die „vorletzte Ehre“ zuteil. Dem Löschzug Holtwick sei es wichtig gewesen, dass das LF-8 weder zum Campingwagen umgebaut noch als Schrottfahrzeug gebraucht würde, so Wehrführer Ludger Merschformann.

Einige Jahre habe er bei einem Händler in Hamm gestanden. Schließlich sei man auf die Idee gekommen, den Oldtimer nach Ochtrup zu geben. Gemeinsam mit Löschzugführer Theo Witte überreicht Merschformann die Autoschlüssel an Reinholt Wuff aus Ochtrup. „Bei einem Übungsabend im Hegerort 1962 streikte das alte LF-8“, erinnert sich Ex-Löschzugführer Ludwig Vörding. „Da es nicht mehr repariert werden konnte, standen wir in Holtwick ohne jegliches Fahrzeug da und waren auf nachbarschaftliche Hilfe angewiesen.“

Zeitgleich gaben auch die Löschfahrzeuge in Darfeld und in Osterwick den Geist auf. „Der Feuerschutz ist für Holtwick nicht mehr gewährleistet“, schrieb Kreisbrandmeister Hubert Kentrup an den Regierungspräsidenten und stellte den Antrag, für alle drei Gemeinden Mittel aus der Feuerschutzsteuer für drei neue Fahrzeuge bereitzustellen. Am 6. April 64 wurde das neue LF-8 zugelassen. „Es war der Stolz der Feuerwehr Holtwick“, erzählt Vörding. Auf den Schriftzug „Freiwillige Feuerwehr Holtwick“ auf dem Löschgruppenfahrzeug ist man noch heute stolz. Reinholt Wuff verspricht, den Schriftzug auf jeden Fall zu belassen. „Ich werde Holtwick bei Festumzügen, Jubiläen oder Oldtimertreffen mit diesem Auto repräsentieren“, sagt er unter dem Applaus der zahlreichen Feuerwehrmänner aus Holtwick, Ochtrup und von der Nachbarwehr Gescher. Auch das alte Kennzeichen „COE-2059“, zu erkennen an der alten Kreisplakette, soll erhalten bleiben. Nach einem kleinen „Ölwechsel“ im Gerätehaus in Holtwick tritt das mit einem Kranz umwundene Fahrzeug den Weg nach Ochtrup an.
Als kleine Gegenleistung bringt Wuff die „Ochtruper Nachtigall“ in das Handwerkerdorf. Das tönerne Instrument „kann uns bei einem Sirenenausfall aus der Patsche helfen. Dann ziehen wir hiermit durchs Dorf“, meint Wehrführer Merschformann beim Tausch von Schlüssel und „Nachtigall“.

 

06.03.04

Eltern bei Jugendfeuerwehr

Holtwick. Die Jugendlichen hatten das Holtwicker Feuerwehrgerätehaus mit Fotos, Postern, Videofilmen und einer Diashow vorbereitet: Der Elternnachmittag der Jugendfeuerwehr Rosendahl stand auf dem Programm. Die große Überraschung des Nachmittags war, als Wehrführer Ludger Merschformann einen Handwagen, komplett beladen mit Löschutensilien von Pumpe bis zum Strahlrohr der Jugendfeuerwehr schenkte.
Nach genauer Besichtigung des Handwagens durch die Jugendlichen war dann auch schnell klar, dass die noch olivgrünen Löschgeräte bald in feuerwehrrot umlackiert und vielleicht auf einem passenden Pkw-Anhänger verstaut werden.

 

Sonstige Presseartikel aus 2004
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