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Presseartikel rund um die Feuerwehr und Rosendahl!

Artikel aus 2006

 

11.12.06

Verkehrsunfall mit 2 entlaufenen Pferden

Osterwick - Am Montag, den 11.12.06, 23.54 Uhr befuhr ein 21 Jahre alter PKW Fahrer aus Rosendahl die L 555 von Coesfeld kommend. Etwa in Höhe Dorfbauerschaft kollidierte er frontal mit zwei Pferden,die aus einem Pferdestall entlaufen waren. Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrzeugführer leicht. Beide Pferde (Stuten, eine davon trächtig) wurden schwer verletzt und mußten durch einen hinzugerufenen Jäger getötet werden. Die Landstraße mußte bis gegen 01.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Der PKW wurde als Totalschaden abgeschleppt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 25.000 Euro.   (Quelle: ots Originaltext, Polizei Coesfeld)

 

 

 
29.10.06

Übung "Großschadenslage" der Bezirksregierung Münster

Osnabrück / Rosendahl - Bei der diesjährigen Großübung der Bezirksregierung Münster wurde als Schadensereignis ein Brand größeren Umfangs bei der Firma Karmann in Osnabrück angenommen. Nach einen festgelegten Alarm- und Ausrückeplan wurden zur Unterstützung der lokalen Kräfte Einheiten aus dem Kreis Coesfeld alarmiert und zur "Einsatzstelle" nach Osnabrück beordert um dort in Bereitschaft zu gehen. Die Bilder zeigen die Einsatzkräfte des Kreises Coesfeld auf dem Weg zur "Einsatzstelle", sowie im Bereitsstellungsraum in Osnabrück. Die Dauer dieser Übung betrug einen gesamten Tag. Ziel dieser Übungen sind es das Alarmieren, Heranführen und die Zusammenarbeit großer Einsatzverbände in einer Großschadenslage zu üben.

 
 

 

 
 

 

 

 
14.10.06

"Schwelbrand" in Reifenlager

Herbstabschlussübung des Löschzuges Darfeld

Darfeld - Eine etwas knifflige Aufgabe hatte Hauptbrandmeister Rolf Kleine Bösing seinen Kameraden vom Löschzug Darfeld bei der Herbstabschlussübung am vergangenen Samstag gestellt. Angenommen wurde ein Schwelbrand im Bereich des mit 1.500 Reifen gefüllten Lagers beim Kfz.-Service Voss am Breikamp in Darfeld - erschwerend kam hinzu, daß sich in dem Werkstatt- und Lagerbereich 3 Personen aufhalten sollten, die das Gebäude aus eigener Kraft nicht mehr verlassen konnten.

Um 14:41 Uhr wurde der gesamte Löschzug Darfeld alarmiert; bereits nach wenigen Minuten rückten 22 Wehrmänner unter der Einsatzleitung vom stellvertretenden Löschzugführer Thomas Becker an

der angenommenen Einsatzstelle an. Nach einer kurzen Lageerkundung galt es in erster Linie, die vermissten Personen aus dem stark verrauchten Gebäude zur retten und einen Löschangriff Schaum aufzubauen- parallel hierzu wurde die Wasserversorgung von einem nahegelegenen Unterflurhydranten gesichert. Hierbei stellte sich heraus, daß ein Einsatzobjekt dieser Größenordnung mit den Kräften eines Löschzuges allein nicht bewältigt werden kann; im Ernstfalle würden bei dem Alarmstichwort „Feuer Gewerbebetrieb“ automatisch die Löschzüge Osterwick und Holtwick sowie die Drehleiter aus Coesfeld gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung mitalarmiert. Ein Vollbrand in dieser Halle würde in den gelagerten ca. 1.500 Reifen ausreichend Nahrung finden, welcher nur unter dem massiven Einsatz zahlreicher Strahl- und Schaumrohre gelöscht werden könnte.

 

Bürgermeister Franz-Josef Niehues, Wehrführer Ludger Merschformann sowie Bernd Voss vom Fachbereich Ordnendes und Soziales waren neben den Kameraden der Ehrenabteilung Darfeld als Beobachter an dieser Übung eingeladen und konnten sich über den Leistungsstand der Darfelder Kameraden informieren - so konnten sie beobachten, daß nach rund 30 Minuten die vermissten Personen aus dem sehr unübersichtlichen Gebäudebereich gerettet und der vermeintliche Schwel- bzw. Entstehungsbrand gelöscht war.

Die Firmeneigentumer Ralf und Otto Voss führten die Wehrmänner anschließend noch durch ihre Werkstatträume und zeigten den erstaunten Kameraden einige sehr wertvolle Oldtimer und bemerkenswerte Autos, auf deren Reparatur sich Vater und Sohn Voss unter anderem spezialisiert haben.

 

Bei der abschließenden Nachbesprechung im Gerätehaus Darfeld wurde der Verlauf der Übung noch einmal durchgesprochen, nicht ohne dabei über die Verbesserungsmöglichkeiten gerade im zeitlichen Ablauf zu diskutieren - besonders positiv zu bemerken war die Mitwirkung von Kräften der Jugendfeuerwehr, die bei dieser Übung ihrer Ausbildung entsprechend bereits eingesetzt wurden.

Bürgermeister Niehues hatte nach seinen Begrüßungsworten noch ein Präsent mitgebracht: er

konnte dem sichtlich überraschten Oberfeuerwehrmann Bernhard Deitmer das Feuerwehr-ehrenzeichen in Gold für 35-jährigen Dienst am Nächsten unter dem Beifall der anwesenden Kameraden anheften, bevor Löschzugführer Herbert Wolter der Familie Voss für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten und dem Kameraden Rolf Kleine-Bösing für die Ausarbeitung dieser Übung danken konnte.

 
 

 

 
03.10.06

Blitz schlägt in Dachbalken ein

Darfeld - Der Blitzeinschlag in den Dachstuhl eines Einfamilienhauses an der Straße von Parné erforderte den Einsatz des Löschzuges Darfeld am Sonntagabend um 21.42 Uhr. Nach einem kurzen und heftigen Gewitter war ein Blitz in in das Dach des Wohnhauses eingeschlagen, hatte hierbei einen Dachbalken zersplittert und einen Teil der Isolierung angesengt, bevor er nach wenigen Metern wieder ausgetreten ist, teilt die Feuerwehr mit. Die unter der Leitung von Brandinspektor Thomas Becker ausgerückten 13 Feuerwehrkameraden erkundeten das Dach, in dem sie den betreffenden

Teil von Glaswolle und Trockenbauplatten freilegten. Hierbei konnten sie jedoch glücklicherweise keinen weiteren Brand entdecken. Nach rund einer halben Stunde rückte die Feuerwehr wieder ein.

(Quelle: AZ, COE)

 

 
25.09.06

Druckkessel "explodiert" - mehrere Personen vermisst

Übung der Löschzüge Holtwick und Legden

Holtwick - Ein geplatzter Druckkessel und mehrere vermisste Personen, so stellte sich die

Einsatzlage für den Löschzug Holtwick und die Feuerwehr Legden bei einer gemeinsamen Übung

am vergangenen Montag da. Einsatzort war die Wurstfabrik Damhus in Holtwick.

Im Produktionsbereich explodierte ein Dampfkessel, in dessen Folge drei Mitarbeiter verletzt

wurden und ein Brand in weiteren Bereichen der Wurstfabrik ausgelöst wurde. Drei weitere Mitarbeiter wurden im Bereich der Versorgungsmaschinen vermisst. Die Löschzüge Legden und Holtwick teilten den 2000 qm großen Produktionsbereich in zwei Abschnitte auf, um unter der Leitung von Brandinspektor Christoph Lembeck die Menschenrettung und Brandbekämpfung durchzuführen. Unterstützt wurde die Koordination der Einsatzkräfte durch den Betriebsleiter und Qualitätsbeauftragten Thore Mentgen.

Die Rettung der vermissten Personen hatte oberste Priorität aber nicht weniger wichtig ist der

Erhalt der Produktionsstätte. „Bei einem Totalausfall der Produktion stehen ca. 40 Arbeitsplätze

auf dem Spiel“, so der Betriebsleiter. Die Firma Damhus beliefert ein Gebiet von Bremen bis in den Frankfurter Raum mit Rostbratwurst und Bockwurst. Zu den wohl bekanntesten Kunden zählen die Bundesligisten Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt aber auch zahlreiche Sportvereine in der hiesigen Region werden durch Firma Damhus unterstützt. Für die eingesetzten Kräfte hieß es daher, eine möglichst effektive Brandbekämpfung vorzunehmen, um den Fortbestand der Produktion

aufrecht zu erhalten bzw. den Schaden auf ein Minimalmaß zu reduzieren. Die insgesamt mit acht Fahrzeugen angerückten 70 Feuerwehrleute hatten, das von den Übungsleitern Georg Wissen und Josef Sundrum gesteckte Ziel, zügig und reibungslos erreicht. Die Übung galt unter anderem auch dazu, die Zusammenarbeit der örtlich angrenzenden Feuerwehren weiter zu optimieren.

Bei einer anschließend im Gerätehaus Holtwick durchgeführten Nachbereitung der Einsatzübung überraschte es auch daher wenig, dass die Firma Damhus den Feuerwehrleuten die Gelegenheit

gab, sich von der Qualität der „geretteten Waren“ selbst zu überzeugen.

(Quelle: G. Lembeck, LZ Holtwick)

 

 
 

Absprache des Einsatzleiters mit der Betriebsleitung

 

 
 

Menschenrettung unter schwerem Atemschutz

 

 
12.09.06

Fehlalarm in Darfeld - Wehr rückt zweimal aus

Darfeld - Gegen 0.15 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der Löschzug Darfeld zur Fa. Schönox an der Bahnhofstraße gerufen. 18 Kameraden rückten mit 3 Fahrzeugen unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Herbert Wolter aus - durch einen technischen Defekt in der Brandmeldeanlage im Bereich der Schulungsräume wurde dieser Fehlalarm ausgelöst. Somit konnten die Darfelder Wehrmänner bereits nach wenigen Minuten ihre unsanft unterbrochene Nachtruhe fortsetzen. Aus dem gleichen Grund wurden die Löschzüge Darfeld und Osterwick am Montagnachmittag gegen 14:40 Uhr zur Firma Schönox in Darfeld gerufen - auch hier wurde glücklicherweise bis auf einen defekten Brandmelder kein Feuer entdeckt, so daß die Rosendahler Wehrmänner unter der Einsatzleitung von Brandinspektor Berthold Becker nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten. (Quelle: T. Becker, LZ Darfeld)

 

 
06.09.06

Schulgebäude wird blitzschnell evakuiert

Darfelder Löschzug mit Übung zufrieden / Rauchschwaden vor den Klassenräumen

-tk- Darfeld - Punkt 9.08 Uhr geht es los. Die Sirene der Darfelder Antonius-Grundschule heult

durch die Luft. Jemand hat Feuer entdeckt und Alarm  geschlagen. Die ersten Kinder stürmen schon aus dem Haupteingang auf den Schulhof und im Laufschritt auf die andere Seite – möglichst weit

weg vom Brandherd. Was zunächst gefährlich klingt, entpuppt sich zum Glück nur als Übung.

Zwei Minuten dauert es, bis der Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr am Unglücksort ankommt. Mit Blaulicht prescht er um die Ecke, biegt in den Schulhof ein und kommt vor dem Haupteingang zu stehen. Männer mit Helmen und schwarz-gelben Schutzanzügen springen ausdem Wagen. Einige tragen Gasmasken. Sofort eilen zwei zum Eingang und schleichen sich vorsichtig in das Gebäude. Andere holen Leitern, es sind noch Kinder in einem Klassenraum eingesperrt. Der Schlauch wird ausgerollt – aber er wird  nicht zum Einsatz kommen. Es soll nur die Evakuierung geübt werden.

Niemand wusste von der Übung, außer Rektor Alexander Kahlert. „Ich saß in meinem Büro, als der Alarm losging“, sagt er. Die Feuerwehr hat alles getan, damit der Brand echt wirkt. Dicke Rauchschwaden wabern im Eingangsbereich, und noch dichter wird der Nebel in einem Nebengang, der Flur der eingeschlossenen Klassen. Es ist die Lehrerin Frau Zeglin, die den Brand entdeckt und

für echt befunden hat. Umgehend ruft sie mit ihrem Mobiltelefon 112. Sie hat sich genau richtig verhalten. „Was ist, wenn mal kein Handy zurStelle ist?“, fragt sich Kahlert.

 Die Überraschung ist auf jeden Fall gelungen. „Wir wollen uns ja selbst etwas vor machen“, sagt Kahlert. Der Ernstfall will geprobt sein. Den Schülern hat es auf jeden Fall sichtlich Spaß gemacht. Strahlende Gesichter bei denen, die die Feuerwehrleiter hinunterklettern dürfen, um aus dem Gebäude zu kommen. Applaus von allen Seiten, als schließlich vier Rettungskräfte den Hausmeister Dieter Engel auf einer Trage hinaus bringen. „Die Kinder haben gehofft, dass die Schule unter Wasser gesetzt wird“, erzählt Kahlert. Zum Glück war das

aber nicht nötig. Um 9.21 Uhr ist bereits alles vorüber. 145 Schülerinnen

und Schüler sowie zehn Lehrer stehen gesund und munter, klassenweise und in Zweierreihen auf dem Schulhof in sicherem Abstand zum Schulgebäude, der Hausmeister ist gerettet, die Schule ist evakuiert. Elf Minuten hat es gedauert.

Löschzugführer Herbert Wolter ist zufrieden mit der Übung. „Alles verlief reibungslos und ohne weitere Komplikationen“, berichtet er. Alle hätten gut reagiert. Sieben Feuerwehrleute haben an

dem Einsatz teilgenommen.  Anschließend gehen wir durch die Klassen, um den Kindern zu erklären was wir gemacht haben und wie sie sich im Ernstfall verhalten sollen“, so der Löschzugführer. Doch nun ist erstmal Frühstückspause für die Kinder. „Da freuen sie sich“, lacht Alexander Kahlert. „Nichts gemacht und gleich wieder Pause“. Und doch eine Menge gelernt über richtiges Verhalten im Brandfall.

 

 
 

Über eine Leiter wurden die Kinder aus dem Klassenraum „evakuiert“. Quelle: AZ, Coe T. Körbel

 

 
04.09.06

Junge zündet Strohballen an

Osterwick - Brandstiftung in Osterwick: Am Freitag gegen 16.40 Uhr goss ein 13-jähriger Junge

aus Rosendahl Grillanzünderflüssigkeit auf die Strohballen eines Depots an der K 33 und ent-

zündete diese Flüssigkeit. Nach Angaben der Polizei geriet das gesamte Depot (ca. 300 Großformatballen) in Brand. Insgesamt wurden vier Löschzüge eingesetzt. Die Feuerwehrmänner

ließen das Feuer kontrolliert abbrennen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe

von 7.500 Euro.

 
 

 

 
 

 

 
04.09.06

Wehr an allen Fronten gefordert

Gescher - Mehr als zufrieden zeigte sich Kreisbrandmeister Heinz Tenspolde (Vreden) mit

dem Leistungsnachweis der zum 30. Mal vom Kreisfeuerwehrverband Borken in Zusammenarbeit

mit dem Löschzug Vreden-Ammeloe ausgerichtet wurde. Die äusseren Bedingungen waren

dabei denkbar schlecht. Immer wieder prasselten Regenschauer auf die mehr als 1000 Wehr-

männer nieder. Dennoch hatte der Lz-Ammeloe eine gute Organisation bewiesen.

Was für Fahrzeuge der TÜV, ist für die Feuerwehren der Leistungsnachweis. Alljährlich müssen

die örtlichen Löschzüge und –gruppen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

87 Leistungsgruppen, so viel wie noch nie, aus dem Kreis traten in Vreden-Ammeloe an,

um ihr Können zu zeigen. Es galt innerhalb von 300 Sekunden einen kompletten Löschangriff

unter den Bedingungen der Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV-IV) zu absolvieren. „Angriffs-

leitung selber verlegen, zur Brandbekämpfung mit B-Rohr zum Zielfeuer vor!“ Nur wenige Worte,

und dennoch – die Männer der einzelnen Gruppen wussten was zu tun war. Zuvor waren

die einzelnen Positionen innerhalb der Löschgruppe ausgelost worden, das heißt, das

jeder Feuerwehrmann jede Position besetzen kann, sei es Angriffstrupp, Wassertrupp, Schlauch-

trupp oder Melder. Kommandos wurden gerufen, Schläuche ausgerollt und gekuppelt. „Hier

klappte es wie am Schnürchen“ freut sich der Kreisbrandmeister. Innerhalb von drei Minuten

waren die durch drei Fallklappen gekennzeichneten Zielfeuer vom Wasserstrahl umgefallen.

Doch damit nicht genug. Im theoretischen Teil mussten Fragen aus dem großen Katalog „Gefahren

an der Einsatzstelle und Unfallverhütung“ richtig beantwortet werden. Feuerwehrübliche Knoten

und Stiche galt es gekonnt zu zeigen. Schließlich galt es im sportlichen Teil einen Staffellauf

zu absolvieren, bei dem drei Wehrmännern eine Sonderaufgabe zukam. So musste ein

Rohr durchkrochen, ein Schwebebalken  und eine Zwei-Meter-Bretterwand überwunden werden.

„Wir können uns auf die Männer aus den Löschzügen des Kreises verlassen“,versichert

der Kreisbrandmeister. Die äusseren Bedingungen waren nicht so ideal. Immer wieder erwarteten

die mehr als 1000 Wehrmänner aus dem Kreis Borken, dem befreundeten Neuruppin

(Brandenburg) und dem Nachbarkreis Coesfeld ergiebige Schauer. Dieses machte das Arbeiten

nicht gerade einfacher. Am Nachmittag verwandelte sich die Kampfbahn in eine „Schlammstrecke.“

Dennoch, trotz der widrigen Verhältnisse erreichten alle Gruppen ihr Ziel.

 

 
 

 

 
 

 

 

 
 

 

 

 
25.08.06

Brand in Elektroschaltschrank

Osterwick - Zu einem Brandeinsatz in der Gaststätte Grüner wurde der Löschzug Osterwick in

der Nacht zum Freitag um 00.34 Uhr gerufen. Dort war es in einem Elektroschaltschrank im Saalbereich zu einem Kabelbrand gekommen, wobei sich das Feuer beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in die Zwischendecke des Raumes ausgebreitet hatte.

Rund 25 Kameraden des Löschzuges Osterwick rückten mit 4 Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus -

unter der Leitung von Löschzugführer Berthold Becker wurden 4 Trupps unter schwerem Atem-

schutz eingesetzt, den Brand mit 2 Kübelspritzen und einem CO-2-Löscher zu ersticken. Um an

die letzten Brandnester zu gelangen, musste die Holzdecke vom 1. Obergeschoss aus mit Hilfe

einer Motorsäge geöffnet werden. Nach Abschluß der Löscharbeiten wurde das Gebäude mit

einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit.

Gegen 03.10 Uhr konnten die Osterwicker Wehrmänner schließlich wieder einrücken - dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde ein größerer Schaden durch Feuer und Rauch verhindert; der Sachschaden wurde von der Polizei mit rund 10.000,- Euro beziffert.

 

 
25.07.06

Mit Kranarm Baum umgerissen

Holtwick - Als der niederländische Lkw-Fahrer am Montag gegen 15.25 Uhr mit seinem Sattelzug

die Legdener Straße in Richtung Legden befuhrt, löste sich nach Angaben der Polizei eine Verankerung des aufliegenden Krans auf dem Lkw. Der ausschwenkende Kranarm beschädigte

eine Straßenlaterne, riss einen Baum um und beschädigte einen geparkten Pkw. Die örtliche Feuerwehr und der Stromversorger sicherten und beseitigten die Schäden. Der Sachschaden

schätzen die Beamten auf rund 1150 Euro.

 
24.07.06 Tod nach Feuer: Ehemann gesteht Brandstiftung

Darfeld - Der Ehemann hat das Haus selbst in Brand gesetzt, in dem in Darfeld in der Nacht

zum Sonntag eine 66-jährige Frau ums Leben gekommen ist. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Nach Belehrung durch die Polizei habe

der 67-Jährige am späten Nachmittag spontan eingeräumt, Benzin für den Rasenmäher im Erdgeschoss verteilt und dann angezündet zu haben. Für uns ist der Fall damit eigentlich geklärt,

so Schweer, der für den gestrigen Nachmittag noch ankündigte, dass die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Haftbefehl wegen Mordes und Brandstiftung mit Todesfolge stellen wird.

Wie berichtet, war die Feuerwehr um 3.45 Uhr am Sonntag zum Darfelder Markt gerufen worden. Nachbarn hatten Schreie gehört und haben so den Brand bemerkt. Als die Wehrmänner aller drei Rosendahler Löschzüge am Tatort eintrafen auch die Drehleiter der Coesfelder Feuerwehr war angefordert worden, brannte das ältere Wohnhaus bereits in voller Ausdehnung. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die eng anliegenden Nachbarhäuser zu verhindern.

Der Mann wurde stark alkoholisiert außerhalb des Gebäudes gefunden und ins Krankenhaus nach Coesfeld gebracht. Eine Promillezahl wollte der Staatsanwalt gestern nicht nennen. Was die Schuldfähigkeit in diesem Zustand anlangt, das müssten Gericht und Psychiater klären, so Schweer weiter.

Erst Stunden nach Ausbruch des Brandes, der das Haus bis auf die Grundmauern zerstörte, fanden Männer von Feuerwehr und Kriminalpolizei die zunächst vermisste Ehefrau im Obergeschoss. Für sie kam jede Hilfe zu spät.

Zu Nachlöscharbeiten an der Brandstelle Darfelder Markt wurde der Löschzug Darfeld am Sonntagnachmittag um 17.13 Uhr noch einmal alarmiert. Bei dem Einfamilienhaus waren kleinere Brandnester wieder aufgeflammt, die mit einem C-Strahlrohr schnell abgelöscht werden konnten, berichten die Wehrmänner. Die mit zwei Fahrzeugen unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Herbert Wolter ausgerückten zehn Wehrmänner konnten nach rund fünfzehn Minuten jedoch wieder einrücken. (Quelle: AZ Coesfeld)

 

 
23.07.06

Brand in Wohnhaus fordert Todesopfer

Darfeld - Nach mehrstündiger Suche wurden die schlimmsten Befürchtungen gestern Morgen

traurige Gewissheit: Beim Brand eines Wohnhauses im Darfelder Ortskern ist eine 66-jährige

Frau ums Leben gekommen. Schon während des Löscheinsatzes in der Nacht hatten die

Kameraden der Freiwillligen Feuerwehr Rosendahl nach der vermissten Person gesucht,

mussten diese Versuche aber zunächst abbrechen. Es ist für unsere Leute viel zu gefährlich,

das Haus zu betreten, erklärte Einsatzleiter Herbert Wolter.

Gegen 3.45 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Neben dem Löschzug Darfeld rückten wegen

der Situation vor Ort Brand eines Wohnhauses und Personen in Gefahr auch die Löschzüge aus Osterwick und Holtwick mit aus. Ebenso war die Drehleiter aus Coesfeld vor Ort, von der aus die Brandbekämpfung unterstützt wurde. Nachbarn haben Schreie gehört und sind dadurch auf

das Feuer aufmerksam geworden, informierte Wolter über die ersten Erkenntnisse. Den

Ehemann der zunächst vermissten Frau habe die Feuerwehr außerhalb des brennenden Gebäudes aufgefunden, er sei in Coesfelder Krankenhaus eingeliefert worden.

Das ältere Haus am Darfelder Markt brannte völlig aus. Als wir vor Ort eingetroffen sind, stand

das Gebäude in voller Ausdehnung lichterloh in Flammen, erklärte Löschzugführer Wolter. Mit

sieben C-Rohren und einem B-Rohr sei ein umfassender Löschangriff vorgenommen worden,

aber das viele Holz im Haus sei Nahrung für die Flammen gewesen. Während die Darfelder

Kameraden vom Darfelder Markt aus den Brand bekämpften, näherten sich die Osterwicker dem

Haus von der Hinterseite. Der Holtwicker Löschzug hielt sich vor Ort in Bereitstellung. Immerhin

gelang es, die eng anliegenden Nachbarhäuser vor dem Flammen zu schützen. Die Bewohner

waren vorsorglich von der Feuerwehr evakuiert worden. In einem Nachbarhaus mussten wir

einen Löschangriff vornehmen, berichtete Wehrführer Ludger Merschformann. Zum Glück seien

dort nur einige Dachbalken in Mitleidenschaft gezogen worden abgesehen vom Wasserschaden.

Die Suche nach der vermissten Frau war gegen 7 Uhr von Feuerwehr und Kripo zunächst

eingestellt worden. Die Grundmauern stehen zwar noch, aber innen ist alles eingestürzt, schilderte Herbert Wolter die Situation. Unter den Trümmerbergen sei die Suche im vom Einsturz gefährdeten Gebäude nicht möglich.

Etwa eine Stunde später bewahrheiteten sich die schlimmsten Befürchtungen: Wir haben die vermisste Frau im Obergeschoss tot aufgefunden, erklärte der zuständige Staatsanwalt Herbert

Beck aus Münster auf Anfrage. Im Rahmen der Brandbekämpfung seien Männer der Kripo und der Feuerwehr über eine Leiter noch einmal oben ins Gebäude eingestiegen und dort fündig geworden. Zu Spekulationen über eine mögliche Brandstiftung wollte sich der Staatsanwalt nicht äußern. Dazu kann ich noch keine Angaben machen, betonte Beck. Die Ermittlungen laufen noch.

Im Rahmen des Einsatzes waren auch das DRK Osterwick/Darfeld mit vier Helfern, zwei Rettungswagen aus Coesfeld und Billerbeck sowie zwei Notärzte vor Ort. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen des Opfers. (Quelle: AZ Coesfeld)

 

 
30.06.06

Feuerwehr im Internet

Viele Informationen

Rosendahl - Die Rosendahler Feuerwehr präsentiert ihr breites Leistungsspektrum jetzt auch

im Internet. Unter der Adresse www.feuerwehr-rosendahl.de können Interessierte alles über

die Wehr erfahren, über die einzelnen Löschzüge, Einsätze und Termine. Außerdem gibts Informationen zum Thema Brandschutz. Verlinkt ist die Homepage des Musikzuges Darfeld. Die Resonanz auf die Internetseite sei bemerkenswert, sagt Gemeindebrandinspektor Ludger Merschformann. Es ist erstaunlich, wie häufig bereits jetzt unsere Web-Seiten frequentiert werden. Die Leistungen der Feuerwehr interessierten offensichtlich viele. Sein Dank gilt der Firma 3werk aus Schöppingen, die den Auftritt sponsert und gestaltet hat. Firmenvertreterin Ruth Pietschmann freut sich über die Resonanz. Die klare Struktur und das moderne Design der Seiten machten Lust reinzuschauen. Ihre Firma hat sich auf Internet-, EDV- und Design-Dienstleistungen spezialisiert.

Mehr dazu finden Sie unter www.3werk.com.

 

 
16.06.06

Fit für die Weltmeisterschaft


Wesel / Rosendahl - Am Mittwoch den 07.06. haben sich ca. 50 Soldaten der Coesfelder

Freiherr-vom- Stein-Kaserne einem Sicherheitstraining auf dem Gelände des Technischen-

Hilfswerks in Wesel unterzogen. Ausgebildet wurden sie unter anderem von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl in Sachen Kleinbrandbekämpfung und dem Ablöschen

brennender Personen. Die Soldaten werden im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft im

Ruhrgebiet stationiert, um im  Falle eines Falles punktuell eingesetzt werden zu können. Die

Aufgabe der Rosendahler Feuerwehrmänner um Jörg Feldkamp, Guido Lembeck, Klaus Vinkelau,

Georg Wissen und Herbert Wolter bestand darin, die Soldaten im Umgang mit Kleinlöschgeräten

wie Pulverlöscher und Kübelspritze zu schulen. Nach einer theoretischen Unterweisung wurden

die Kenntnisse direkt, beim Ablöschen von Holzstapeln, in die Praxis umgesetzt. Weiterhin 

mussten die Soldaten eine brennende Holzpuppe mittels einer Löschdecke fachgerecht

ablöschen. Mit großem Interesse verfolgten die Soldaten den Unterweisungen, um sich für das

große Ereignis zu rüsten. Zum Schluss demonstrierten die Wehrmänner den Soldaten die 
Auswirkung einer Fettexplosion, wie sie beim Ablöschen einer Friteuse mittels Wasser

vorkommt.

 

 
05.05.06

Kindern Angst vor dem Feuer genommen

Brandschutzübung im DRK-Kindergarten "Fidus" in Osterwick

Osterwick - Wie man sich bei einem Brand richtig verhält? Das haben jetzt die Kinder des

DRK Kindergartens "Fidus" in Osterwick gelernt. "Erst saßen Frank Wessendorf und ich mit den

Kindern im Stuhlkreis und haben besprochen, was passiert, wenn ein Feuer ausbricht",

berichtet Berthold Becker. "Das Highlight war jedoch, als die Gruppe einen Tag später unsere

Wache besichtigte und wir die Kinder anschließend mit Blaulicht und Martinshorn zurück zum

Kindergarten gebracht haben." Dann wurde es aber allmählich ernst. Bei einem simulierten

Brand im Kindergarten und einer verletzten Person konnten die Drei- bis Sechsjährigen ihr

Gelerntes unter Beweis stellen. Nach Abgabe des Notrufes kam dann auch gleich die

Feuerwehr und hat den "Brand" gelöscht. Das Deutsche Rote Kreuz war auch zur Stelle und

hat die "verletzte" ehemalige Praktikantin Rhona Sicking versorgt.

"Der Kindergarten veranstaltet diese Brandschutzübung bereits zum dritten Mal, damit wir

auch alle wissen, wie wir uns richtig zu verhalten haben", sagt Kindergartenleiterin Marlies

Krechting. Es hat alles gut geklappt. Zum Schluss bekam jedes Kind ein Urkundenheft als

Teilnehmerausweis, in dem mit Bildchen noch mal zusammengefasst ist, was bei einem Brand

zu beachten ist. "Unser Ziel war es, die Angst vor dem Feuer zu nehmen und Vertrauen zur

Feuerwehr aufzubauen", erklärte Löschzugführer Becker abschließend. " Das haben wir

geschafft!"

 

                 

 
30.04.06

Radsaisoneröffnung "Baumberge on Bike"

Rosendahl - 27 Teilnehmer versuchten ihr Glück beim Kistenstemmen des Löschzuges Darfeld

am vergangenen Sonntag anlässlich der Radsaisoneröffnung "Baumberge on bike". Als Sieger

mit 15 waagerecht gestemmten Kisten ging Löschzugführer Herbert Wolter aus diesem

Wettbewerb hervor, der seinen Gewinn ("Rosendahler Blüte" 50,- EUR) für die Anschaffung

von Rauchmeldern spendete; er wurde dicht gefolgt von Daniel Driemer ("Rosendahler Blüte"

im Wert von 25,- EUR) Herbert Lobbe (Gutscheinbuch für eine Schlemmerreise im Kreis

Coesfeld) mit jeweils 14 Kisten.

Der Reinerlös aus dem Getränkeverkauf sowie dieser Aktion  wird für den Kauf von             

Rauchmeldern verwendet, die den diesjährigen Entlass-Kindergarten-Kindern überreicht

werden sollen.

Hier der Gewinner Herbert Wolter zusammen mit Schiedsrichter Reiner Potthoff und dem

Cheforganisator dieser Radsaisoneröffnung, Peter Brüggemann.

 
01.04.06

Jugendfeuerwehr sammelt Müll

Rosendahl - Die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Rosendahl wußten bis Samstag morgen

noch nicht, was auf sie zukommen wird, denn auf dem Dienstplan stand nur das Wort

„Umweltschutzeinsatz“. Doch alle packten sofort mit an und waren mit Eifer dabei, als der

eigentliche Auftrag, Müll zu sammeln, verkündet wurde.

Es ist wichtig, dass schon zum Frühjahrsanfang gesammelt wird, da die Vegetation noch nicht

ausgeschlagen ist und die Helfer dadurch kaum Schaden an der Natur anrichten und weniger

Müll übersehen wird. Damit in allen drei Ortsteilen ein kleiner Beitrag zum sauberen Rosendahl

geleistet wurde, haben wir die Gruppe nach Ortsteilen aufgeteilt.

So wurde in Holtwick der Napoleonsweg (vom Hegerort bis in den Brock), in Osterwick die

Darfelder Straße und in Darfeld am Kindergarten, Sportplatz und im Wohngebiet Kortebrey

gesammelt. Bei dieser Aktion kam so einiges zusammen, Glasflaschen, 33 Sack voll Hausmüll,

Fahrradteile und auch Kanister mit Altöl, was nun durch die Gemeinde entsorgt wird.

 

 
31.03.06

Hepatitis-Impfung für die Wehrmänner

Gemeinde und Wehrführung bieten Schutzmaßnahmen an / Eigene Homepage vorgestellt

Rosendahl – Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl sollen eine Schutzimpfung      

gegen Hepatitis B erhalten. Der entsprechende Wunsch der Aktiven, veranlasste Verwaltung  

und Wehrführung, die Betriebsärztin Dr. Perick zur Generalversammlung einzuladen. Gerade

Einsätze in Hochwassergebieten mit verseuchtem Wasser stelle für die Wehrmänner ein    

erhöhtes Ansteckungsrisiko dar, teilte die Feuerwehr mit. Dr. Perick erläuterte zunächst das       Krankheitsbild der Leberentzündung, deren Auswirkung und die Möglichkeit, sich dagegen

impfen zu lassen. Die drei Einzelimpfungen bieten bei Annahme durch den Körper einen

Schutzzeitraum von zehn Jahren. Die Löschzüge sind aufgefordert, den konkreten Bedarf zu

ermitteln und zu melden. Entsprechende Finanzmittel sind in der Haushaltsplanung der

Gemeinde bereits berücksichtigt. Bürgermeister Franz-Josef Niehues sicherte jedem aktiven

Feuerwehrangehörigen, der sich zu einer Schutzimpfung entschließt, diese fest zu.

Im Mittelpunkt der Versammlung, zu der Gemeindebrandmeister Ludger Merschformann als

Gäste besonders Bürdermeister Niehues, Betriebsärztin der Gemeinde Dr. Perick, den Leiter

des Fachbereiches III Tono Homering, den für die Feuerwehr zuständigen

Verwaltungsmitarbeiter Bernd Voß und von der Firma 3werk EDV-Vor-Ort-Service Frau

Pietschmann und Andre Wernsmann begrüßte, standen auch Beförderungen und Ehrungen.

Sebastian Uesbeck (Löschzug Holtwick) wurde vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann

befördert. Weiterhin wurde der Unterbrandmeister Dirk Döking (Löschzug Osterwick) nach

absolvierten Lehrgang F III am IdF (Institut der Feuerwehr) in Münster zum Brandmeister

befördert. Stefan Eggemann und Frank Wessendorf (beide Löschzug Osterwick) wurden vom

Brandmeister zum Oberbrandmeister befördert. Christoph Lembeck (Löschzug Holtwick) wurde

nach bestandenem Lehrgang F IV zum Oberbrandmeister zum Brandinspektor befördert.

Herbert Wolter (Löschzug Darfeld) wurde nach Absolvierung der Lehrganges F XI mit Wirkung

zum 31. März 2006 zum Gemeindebrandinspektor befördert. Allen Beförderten händigten

Merschformann die Urkunden aus, in der Erwartung, ihre Kraft weiterhin in den Dienst der

Feuerwehr zu stellen.

Bürgermeister Niehues verlieh Herbert Wolter das silberne Ehrenzeichen der Feuerwehr für

25jährige und Manfred Enders das goldene Abzeichen für 35jährigen Zugehörigkeit.

Vorgestellt wurde von der Firma 3werk aus Schöppingen die neue Homepage der Rosendahler

Wehr. Dort findet sich jeder einzelne Löschzug in einer klaren Gliederung wieder. Die    

Feuerwehr stellt sich auf diesen Internetseiten vor und gibt einen Überblick über Aktivitäten

und Einsätze. Die Seite wird künftig von Webmaster Carsten Hemker gepflegt. Dieser bat allen

Anwesenden, alle relvanten Informationen an ihn weiterzuleiten und besonders nach

historischen Dokumenten und Fotos Ausschau zu halten.

 

 

 
31.03.06

Feuerwehr erhält neues Fahrzeug für Osterwick

222 Mitglieder in den verschiedenen Abteilungen

Rosendahl – Die Freiwillige Feuerwehr Rosendahl soll noch in diesem Jahr ein neues

Löschgruppenfahrzeug erhalten. Das teilte Bürgermeister Franz-Josef Niehues während der

Generalversammlung mit. Das Fahrzeug soll in Osterwick stationiert werden und erhöhe, auch

unter Berücksichtigung der Außerdienststellung des alten Tankers und der Veräußerung des

RW-1, die Einsatzkraft der Feuerwehr. Überhaupt sicherte Niehues, dessen Dank den

Wehrmänner und ihrem Partnerinnen galt, seitens der Verwaltung und Rat trotz der

schwierigen Finanzsituation der Kommune einen optimalen Schutz der Kameraden zu. 

Gemeindebrandinspektor Ludger Merschformann berichtete, dass die Feuerwehr zum Stichtag

31. Dezember 2005 aus insgesamt 222 Mitgliedern bestehe, die sich aus der Abteilungen

aktive Wehr, Jugendfeuerwehr, Ehrenabteilung und Musikzug zusammensetze. Merschformann

reflektierte kurz die Einsätze, hob aber noch einmal ausdrücklich die geleistete Arbeit am

Schnee-Chaos-Wochenende Ende 2005 hervor. Die Aktivitäten der gesamten Feuerwehr

spiegelten sich beim Leistungsnachweis in Nordkirchen, bei gemeinsam durchgeführten

Übungen wie an der Mülldeponie oder im Außengelände des Instituts der Feuerwehren NRW in

Münster, aber auch beim Besuch der Gedenktage wider. Ferner dankte Merschformann der

Verwaltung für die rasche Umstellung auf die digitalen Funkmeldeempfänger für jeden aktiven

Feuerwehrmann. Im November 2005 wurde die Spendenaktion für die Tsunamiopfer, die durch

die Feuerwehr ins Leben gerufen wurde, abgeschlossen. Mit 21.000 € habe die Bevölkerung

Rosendahls sowie die Feuerwehr Gescher ein tolles Zeichen gesetzt. Rückblickend gab

Merschformann bekannt, dass die Brandschutzzuständigkeit für Höven nun beim Löschzug

Holtwick liege, um hier die vorgeschriebenen Hilfsfristen zu optimieren.

Der stellvertretende Wehrführer Herbert Wolter gab einen Überblick über die im Jahre 2005

besuchten Lehrgänge und Seminare. Holger Möllmann als Jugendfeuerwehrwart informierte  

über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehrleute. Insbesondere ging er auf das Jugendzeltlager

des Kreises in Billerbeck ein. Dort legten die Mitglieder erstmalig die Prüfung zur Jugendspane

ab. Die Jugendabteilung bestehe aus 19 Aktiven.

Felix Wichmann informierte über die Aktivitäten des Musikzuges, der zurzeit aus 40 Mitgliedern

bestehe. Im Moment liege der Schwerpunkt auf da am 15. Oktober stattfindende  Konzert in  

der Sporthalle Osterwick.

 

 

 
27.03.06

Falscher Alarm

Löschzug rückt vergeblich nach Höpingen aus

Darfeld - Eine, wie sich herausstellte, falsche Alarmierung rief den Löschzug Darfeld in der

Nacht zu  gestern um kurz nach Mitternacht auf den Plan. Ein unbekannter Anrufer hatte den

Notruf 112 gewählt und dort ein brennendes Gebäude in Höpingen gemeldet, teilt die

Feuerwehr mit. 17 Kameraden rückten unter Leitung von Löschzugführer Herbert Wolter mit

drei Fahrzeugen zur vermeintlichen Brandstelle aus. Auch nach ausführlicher Suche zusammen

mit den Mitgliedern des DRK konnte kein Brand festgestellt werden und die um ihre Nachtruhe

gebrachten Wehrmänner wieder einrücken.

 
28.02.06

Power-Paul“ trifft auf Frauen-Power

Spritziger Karneval der Feuerwehr

Osterwick - Was beschäftigt Jugendliche im Alter von 17 bis 18 Jahren am meisten? Richtig: der

Führerschein. Doch dass nicht nur Jugendliche sich über diese Hürde in ihrem Leben Gedanken

machen, bewies Ulla Wilger am Samstagabend beim Karneval der Freiwilligen Feuerwehr 

Osterwick im Saal Grüner. Wann gesteuert, wann  gekuppelt, wie viel Promille fünf Gläser Bier

haben oder was bei diesen „bescheuerten Fußgängern“ zu beachten ist, fragte sie sich in der

Bütt. Doch wie schwer das Autofahren nach 90 Fahrstunden und bestandener Prüfung immer    

noch ist, erzählte sie ebenfalls: „Aber der VW beugte sich nicht weg. Da wollte dann mein Mann

diesen schieben, doch der VW ist  trotzdem liegengelieben.“ Und wenn das Auto dann fährt,

müsse man auch noch auf denVerkehr  achten: „Beim zweiten Mal, da gab ich zu viel Gas, und

der VW ging ab wie die Feuerwehr. Aber dann an der gefährlichen Kreuzung stand der

Schutzmann von neulich davor.“ Doch nicht nur über das Problem Führerschein wurde beim

Büttabend der Feuerwehr philosophiert. Auch der „Halbmensch“ und „die größte

Fehlkonstruktion Gottes“ – der Mann – bekam sein Fett weg. Heike Seggewiss, ihres

Zeichens rebellische Feministin,  sprach den Frauen aus dem Herzen. „Als Jüngling knuddeln

und küssen sie einen, doch als Ehemann scheint nichts davon zu bleiben.“ Da traute sich dann

nicht mal Bauer „Power-Paul“ alias Paul Voss- Teupe, der durch den Abend führte, etwas zu

sagen. Die „Fahrschülerin“ und die „Männerfeindin“ waren freilich nur zwei Kracher des

vielseitigen Programms.

Die „Sirene aus Netter“ Andrea Wiesmann, die in der Bütt von dem großen Missverständnis mit

ihrem Arzt  erzählte, bekam wegen trockenen Halses von „Power-Paul“ immer mal wieder ein

Gläschen Roten oder Jägermeister. Klar, dass da ein Kommentar nicht ausblieb: „Jetzt weiß ich,

warum dein Alter in Darfeld wohnt“, bemerkte er, „das könnten wir gar nicht finanzieren“. Und

es wäre nicht der Karneval der Feuerwehr, wenn nicht auch typische Probleme der

Feuerwehrmänner angesprochen würden. So diskutierten Löschzugführer Berthold Becker und

Paul Voss-Teupe kräftig über das beste Löschmittel. Die einstimmige Antwort: Bier. Das enthält 

nämlich laut Voss-Teupe die wichtigsten Bestandteile:  Wasser, Schaum und CO2. Neben den

Büttreden standen auch künstlerische Darbietungen auf dem Programm. So performten die

Feuerwehrmänner „Nur-Die“ zu „It’s rainig man“ ihren mit tosendem Applaus belohnten

Regentanz. Ohne eine Zugabe kamen sie nicht von der Bühne. Auch die „Rheuma-Boys“ aus

Holtwick heizten die Stimmung mächtig auf. Den Höhepunkt des Abends jedoch boten

„Jaqueline“ alias Berthold Becker und Pière (Heike Seggewiss) mit ihren „menschlichen Bildern“.

Dafür suchten sie sich ihre Opfer aus dem Publikum und machten nicht einmal vor Bürgermeister

Niehues Halt. Die Menge war begeistert und kam aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Die „Nur-Die“-Tanzgruppe, bestehend aus Feuerwehrmännern, performte zu „It’s raining man"

ihren "Regentanz". Das Publikum war begeistert

Die reizende Assistentin „Jaqueline“ (Berthold Becker, l.) und „Pière“ (Heike Seggewis, r.)             suchen im Publikum Opfer für ihre menschlichen Bilder.

Power-Paul alias Paul Voss-Teupe (r.) unterstützt Andrea Wiesmann (l.) äußerst effektiv bei

ihrer Büttenrede.

 

 
27.02.06

Darfelds Wehrmänner über 20 Mal alarmiert

Rückblick bei der Generalversammlung / Drei Jungwehrmänner in den LZ aufgenommen

Darfeld - Mit über 20 Einsätzen war es im vergangenen Jahr deutlich unruhiger als noch im Jahr

zuvor.  Hierfür verantwortlich waren vor allem das Schneechaos-Wochenende vom 24. bis 26.

November 2005 (mit allein über 40 Einzelalarmierungen; statistisch wurde der Ausnahme-

zustand an diesem Wochenende nur als ein Gesamteinsatz gewertet) sowie die neue

Umgehungsstraße (mit drei Alarmierungen nach Verkehrsunfällen). Hinzu kommen noch die

nachbarschaftliche Löschhilfe nach Billerbeck-Hamern bei einem Bauernhofbrand, mehrere

Ölspuren, Kaminbrände und kleinere technische Hilfeleistungen, die die Darfelder Kameraden

beschäftigten. Diese Bilanz präsentierte Michael Schwering Darfelds Wehrmännern in seinen

Jahresrückblick bei der Generalversammlung.

Dieses allerdings zum letzten Male, da er nach 20-jähriger Tätigkeit als Schriftführer in die

Funktion des Kassierers wechselt. Zum neuen Schriftführer wurde an diesem Abend Thorsten

Sundorf gewählt - der Jahresrückblick wird zukünftig vom stellvertretenden Löschzugführer,

Thomas Becker,  vorgetragen. Einsätze ganz anderer Art gab es ebenfalls reichlich, heißt es

einer Pressemitteilung: die Teilnahme am Kreisleistungsnachweis 2005 am Schloß Nordkirchen,

die Osterfeueraktion,  Sicherung von Schützenfest-, Lamberti und Nikolausumzügen, das eigene

Feuerwehrfest am letzten Januarwochenende 2006 oder die Teilnahme am Jubiläum der

Kolpingsfamilie Darfeld. Mit einem kleinen Präsent bedankten sich Löschzugführer Herbert

Wolter und sein Stellvertreter Thomas Becker anschließend bei Michael Schwering für seine

geleistete Arbeit.

Turnusmäßig standen auch Wahlen auf der Tagesordnung. Zum neuen Schriftführer wurde

einstimmig Thorsten Sundorf und zum neuen Kassierer einstimmig Michael Schwering gewählt.

Der bisherige Kassierer Manfred Enders legte sein Amt aus Gesundheitsgründen nach vielen 

Jahren nieder. Er wechselte nun nach 35 Jahren aktivem Dienst in der Feuerwehr in die

Ehrenabteilung. Auch ihm dankte die Darfelder Löschzugführung mit einem Präsent. Da

der bisherige Gerätewart Günter Arndt sein Amt aus persönlichen  Gründen zur

Verfügung gestellt hatte, wurde sein bisheriger Stellvertreter, Manfred Eschhaus, gewählt.

Unterstützt wird er zukünftig von Stefan Grewe als stellvertretender Gerätewart. Für den

scheidenden Rolf Kleine-Bösing  wurde Jörn Bertmaring als Beisitzer in den Vorstand  gewählt.

Wehrführer Ludger Merschformann  konnte an diesem Abend die Früchte der im Jahr 2002  

gegründeten Jugendfeuerwehr ernten: gleich 3 Kameraden (Daniel Driemer, Julian Resing,

Marcus Volmer) wechselten als Feuerwehrmänner in die aktive Wehr - gleichzeitig wurde Ben

Decker als Feurwehrmann-Anwärter in die Reihen der Darfelder Blauröcke aufgenommen. Zu

Oberfeuerwehrmännern beförderte er anschließend Ingo Kemler und Reiner Potthoff. Für

erfolgreich absolvierte Lehrgänge und Seminare überreichte Thomas Becker die

entsprechenden Zeugnisse und Bescheinigungen folgenden Kameraden: Lars Hoppe

(Truppführer-Fortbildung F-II-F), Jörn Bertmaring und Holger Möllmann (ABC-Einsatz), Manfred

Eschhaus (Gerätewart- Lehrgang), Herbert Wolter (Wehrführer-Lehrgang F-VI), Thorsten

Sundorf (Seminar: Planspiel), Jörn Bertmaring (Seminar: Gefahren beim Umgang mit explosiven

Stoffen) und Thomas Becker (Seminar: Zusammenarbeit Polizei und Feuerwehr bei der

Brandursachenermittlung). Urkunden für Beförderungen und zahlreiche Zeugnisse sowie

Bescheinigungen konnten Darfelds Wehrmännern bei der Generalversammlung überreicht

werden.

 

 
30.01.06

22-jährige mit Rettungshubschrauber in die Uniklinik in Münster geflogen

Osterwick - Schwerst verletzt wurde eine 22-jährige Beifahrer ein bei einem Zusammenstoß

zweier Pkw an der Kreuzung L 555 / Elsen in Osterwick am Freitag. Nach Angaben der Polizei

befuhr ein 20-jähriger Mann aus Schöppingen mit seinem Pkw die Landstraße aus Richtung

Coesfeld kommend in Fahrtrichtung Darfeld und bog nach links auf die Straße Elsen ab. Dabei

kam es zum Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Pkw eines 22-jährigen Mannes

aus Darfeld. Hierbei wurde die 22-jährige des abbiegenden Pkw so schwer verletzt, dass sie

mit dem Rettungshubschrauber zur Uniklinik Münster geflogen werden musste. Der Löschzug

Osterwick wurde von einem Passanten alarmiert, der direkt ins Gerätehaus am Elsen kam und

die Wehrmänner informierte, sagt Löschzugführer Berthold Becker. Zehn Wehrmänner sind

dann mit drei Fahrzeugen ausgerückt. Sie haben die Unfallstelle ausgeleuchtet und mit der

Rettungsschere die erste Säule – also vom Motorraum zum Dach – des bereits in der Mitte

durchtrennten Wagens herausgeschnitten, um eine bessere Versorgung der Frau zu

ermöglichen. Während der Unfallaufnahme musste der Verkehr entlang der Unfallstelle über

längere Zeit durch Polizeibeamte geregelt werden.

 

 

 

 
 
 
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