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Presseartikel rund um die Feuerwehr und Rosendahl!

Artikel aus 2009

 

16.12.

Hoher Sachschaden nach Scheunenbrand

Beim Feuer in einem Stall der Bauschaft Osterwick in Rosendahl ist am Mittwochabend hoher Sachschaden entstanden. Ein Traktor und zwei Autos brannten aus. Weil die Brandursache unklar ist, wurde die Scheune von der jetzt ermittelnden Kriminalpolizei beschlagnahmt.

Verletzt wurde bei dem Brand, der gegen 20.15 Uhr gemeldet wurde, niemand. Die in dem Stall untergebrachten Tiere konnten durch den Hofbesitzer noch in Sicherheit gebracht werden. Die genaue Höhe des Sachschadens konnte die Polizei noch nicht beziffern.

(Quelle: AZ - Coesfeld)





 

 
16.10.

Herabgestürzte Baumkrone in Höven

Ein durch Windböen gelöster Teil einer Baumkrone war Grund eines Einsatzes des Löschzuges Holtwick am Freitagabend. Gegen 20.34 Uhr wurde ein Teil des Löschzuges alarmiert und rückte mit insgesamt 9 Mann zur Einsatzstelle nach Höven aus, um kurz hinter dem Bahnübergang der Strecke Dortmund-Enschede die Baumkrone zu beseitigen. Die K41 wurde kurzeitig für die Aufräum- und Reinigungsarbeiten gesperrt, so dass nach etwas 15 Minuten der Einsatz beendet war.

 
08.10.

Garagenbrand fordert schnelles Eingreifen des Löschzuges Darfeld


Bei dem Brand in einer Garage am Donnerstagabend auf der Jägerheide entstand nicht unerheblicher Sachschaden. Zwar konnte das Übergreifen der Flammen auf die direkt angrenzenden Gebäude sowie einen großen Kaminholzvorrat verhindert werden, dennoch war in der Garage selbst nichts mehr zu retten. Bereits beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges des Löschzuges Darfeld stand die komplette Garage in hellen Flammen. Mit zwei C-Strahlrohren sowie einem Schaumrohr kämpften die Wehrmänner gegen die weitere Ausbreitung des Brandes. Das Feuer blieb daraufhin auch auf die Garage begrenzt. Deren vollständiges Ausbrennen konnten aber nicht verhindert werden. Neben dem PKW befand sich noch eine Kutsche in dem Gebäude. Um bis in die hintersten Ecken der Garage vorzudringen mussten neben dem Wagen und der Kutsche noch andere Gegenstände aus dem Brandort entfernt werden. Erst danach konnten die Wehrmänner sicher sein, alle Glutnester sorgfältig abgelöscht zu haben, wie Einsatzleiter Herbert Wolter erklärte. Nach rund zwei Stunden war dieser Einsatz beendet.

Totalschaden: Ebenso wie einer Kutsche erging es diesem noch jungen Wagen. Der traurige Rest beider Fahrzeuge wurde aus der Garage gezogen um die letzten Glutnester ablöschen zu können.

 
06.09.

Fit für den Ernstfall - Feuerwehr liefert Leistungstest ab

Schwitzen für den Ernstfall - die Feuerwehrmänner und -frauen aus dem Kreis Borken, sowie die beiden holländischen Wehren aus Gendringen und Bemmel zeigten heute auf dem Gelände der Gärtnerei Daniels, dass sie für den Ernstfall gut gerüstet sind. Insgesamt 78 Gruppen mussten den Leistungsnachweis in einem feuerwehrtechnischen Teil, in einem schriftlichen Teil und in einem sportlichen Teil erbringen.
Der feuerwehrtechnische Teil beinhaltete die Brandbekämpfung, sowie Knoten und Stiche. Der schriftliche Teil bestand aus 3 kniffligen Fragen. Auch der sportliche Teil hatte es in sich. In einem Staffellauf mussten mehrere Hindernisse, darunter eine 1,60 m hohe Holzwand, überwunden werden. Für den Lauf hatte jedes Team zwei Minuten Zeit. Für die Brandbekämpfung standen jedem Team fünf Minuten zur Verfügung. Die Zeit lief von der angenommenen Ankunft der Feuerwehr am Brandherd, bis zum ersten gezielten Wasserstrahl auf die angenommene Brandstelle. Jede Zeitüberschreitung wurde von den Wertungsrichtern als Fehler gewertet. Der jeweilige Leistungsstand jeder Gruppe wurde auf einer großen Tafel vor der Museumsscheune dokumentiert, so dass die Löschzüge selbst, aber auch die zahlreichen Besucher jederzeit eine Übersicht über die aktuelle Situation hatten.
Natürlich kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Der Löschzug Anholt als Veranstalter, hatte in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Werth und Isselburg ein großes Zelt aufgebaut, in dem Kaffee, Kuchen und warme Speisen angeboten wurden. Zahlreiche Getränkestände sorgten dafür, dass niemand Durst leiden musste. Auch für Musik war gesorgt.
Bereits um 8:30 Uhr starteten die ersten Teams in den einzelnen Disziplinen. Um 11 Uhr wurde dann die Veranstaltung durch Kreisbrandmeister Johannes Thesing offiziell eröffnet. Im Beisein der Bundestagsabgeordneten Johannes Röring und Christoph Pries, Landrat Gerd Wiesmann , sowie Bürgermeister Adolf Radstaak und vielen Offiziellen aus dem Bereich der Feuerwehr und der kommunalen Politik gratulierte Thesing dem Löschzug Anholt noch mal zum 100-jährigen Bestehen und dankte den Feurwehrleuten für ihren ständigen Einsatz. Dem scheidenden Landrat Wiesmann dankte er für die überaus vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Der Kreisbrandmeister wollte aber nicht nur heile Welt malen. Er drängte darauf, dass die Politik die notwendige finanzielle Unterstützung für die Feuerwehren gewährt. "Wir stehen bereit und bauen auf die politische Unterstützung, denn allein können wir es nicht schaffen", machte Thesing deutlich. Er wies auch auf die zunehmenden Schwierigkeiten der Mitglieder der Feuerwehr in ihrem beruflichen Umfeld hin. Abmahnungen durch den Arbeitgeber für häufige Abwesenheit am Arbeitsplatz, wenn der betreffende Arbeitnehmer zu einem Einsatz gerufen wird, nehmen immer mehr zu. "Dies", so Thesing, "ist eine alamierende Tendenz, die nicht im Sinne der Allgemeinheit sein kann".
Die beiden Mitglieder des Bundestages, Röring und Pries erklärten, dass sie immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr haben. Bürgermeister Adolf Radstaak würdigte ebenfalls die ständige Einsatzbereitschaft und den hohen Leistungsstand der Feuerwehren.
Ein ungewohntes Bild boten die Feuerwehren aus Epe, Bottrop und Heiden. Die genannten Löschzüge hatten nämlich nicht nur Feuerwehrmänner, sondern auch Feuerwehrfrauen in ihren Reihen. Und die müssen ihre Leistung genauso bringen, wie ihre männlichen Kollegen. Im Ernstfall geht es nur im Team, da wird zwischen Männern und Frauen kein Unterschied gemacht. In Isselburg gibt es noch keine Feuerwehrfrauen. Dies könnte anders werden, sofern für den Löschzug Isselburg in absehbarer Zukunft ein neues Gerätehaus gebaut wird. Dort können dann nämlich für Männlein und Weiblein getrennte Sanitärräume eingebaut werden. Da es die in den den Gerätehäusern der Isselburger Löschzüge nicht gibt, können auch keine Frauen den Löschzügen als aktive Kräfte beitreten.
Den heutigen Tag kann man sicherlich als sehr gelungen bezeichnen. Die Organisation durch die Löschzüge Anholt, Werth und Isselburg war perfekt. Das Wetter hat mitgespielt und die Ergebnisse bescheinigen den Feuerwehren aus dem Kreis und deren holländischen Kollegen einen hohen Leistungsstand.

(Quelle: www.isselburg-live.de)


 
22.07.

Brand eines Industriegebäudes in Legden

Zur Nachbarschaftlichen Löschhilfe rückte der Löschzug Holtwick gegen 13.15 Uhr zu einem Industriegebäude nach Legden aus. Die Rosendahler Feuerwehrleute unterstützen die Kräfte aus Legden, Asbeck und Ahaus bei der Brandbekämpfung einer Industriehalle.

 
13.05. Wieder Unfall auf Umgehung

Darfeld. Auf der Darfelder Ortsumgehung hat es gestern Abend erneut gekracht: Bei dem Unfall an der Einmündung Jägerheide, an der erst vor zwei Wochen eine Frau tödlich verunglückt war, zogen sich die beiden beteiligten Fahrerinnen nach ersten Erkenntnissen der Polizei offenbar nur leichte Verletzungen zu. Schwierig gestaltete sich allerdings die Rettung eines Reitpferdes aus einem in den Graben geschleuderten Pferdeanhänger.

Nach ersten Angaben der Polizei wollte eine Frau gegen 18.15 Uhr mit ihrem Fahrzeug aus dem Dorf kommend die L 555 geradeaus in Richtung Jägerheide überqueren und missachtete dabei die Vorfahrt einer Frau, die mit ihrem Wagen samt Pferdeanhänger aus Höpingen in Richtung Coesfeld unterwegs war. Sie stieß in die Beifahrerseite des anderen Autos – beide schleuderten herum, rissen ein Verkehrsschild mit, der Anhänger rutschte in den Graben.

Zur Bergung des Anhängers rückte der Löschzug Darfeld mit 20 Kameraden aus. „Wir mussten den Anhänger erst absichern und das Pferd beruhigen“, erklärte Wehrführer Herbert Wolter. Auch ein Tierarzt aus Schöppingen war vor Ort. Im Rahmen der Bergung mussten Polizeibeamte die L 555 einseitig und kurzzeitig auch komplett sperren. Während das Pferd den Unfall augenscheinlich gut überstanden hat, wurden beide Fahrerinnen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

(Quelle: Allgemeine Zeitung Coesfeld)

 
14.04.

Austritt von Amoniak

Osterwick. Mit schweren Atemschutzmasken gingen gestern die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rosendahl gegen ein Leck in der Ammoniak-Leitung in den Münsterländischen Margarine-Werken (Firma Lülf) in Osterwick vor. Gegen 14.30 Uhr hatten die Mitarbeiter der Firma am Geruch festgestellt, dass das Ammoniakgas aus der Leitung austrat. Sie hatten sofort das Werk verlassen und zunächst den Löschzug Osterwick verständigt, teilte Herbert Wehrführer Wolter mit. Dieser wiederum rief die Helfer der Löschzüge Darfeld und Holtwick hinzu, damit genügend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung standen. Zudem alarmierten sie ein zusätzliches Fahrzeug aus Coesfeld, das auch über Chemikalien-Schutzanzüge verfügt.
Routiniert und zielstrebig gingen die Kameraden beim Abdichten des Lecks vor. Wolter führt das unter anderem darauf zurück, dass genau dieser Fall – Leckage mit Ammoniak – im Herbst Teil der großen Jahresübung der Feuerwehr war. Diese hatten die Kameraden ebenfalls in der Firma Lülf absolviert. „So kannten die Kameraden die Räumlichkeiten und konnten schnell handeln“, so Wolter.

Das Ammoniak wird in der Firma für die Kühlung verwendet. Verletzt wurde gestern Nachmittag niemand.

(Quelle: Allgemeine Zeitung Coesfeld)

 
06.04. Notfallseelsorge - Wenn das Erlebte an der Seele nagt.

Für Feuerwehrleute ist es nur ein kleiner Schritt und schon befinden sie sich in einer extrem belastenden Situation, deren Aus- und Nachwirkungen sich nur schwer verarbeiten lassen. Doch der Schritt, traumatische Ereignisse mit Hilfe der Notfallseelsorge zu verarbeiten, ist immer noch sehr groß. Die Feuerwehrleute des Löschzuges Holtwick haben sich an zwei Dienstabenden über den Aufbau und die Arbeitsweise der Notfallseelsorge, die unter der Schirmherrschaft des Landrates steht, informiert. Edmund Böhm, ehemaliger stellvertretender Kreisbrandmeister und aktiver Feuerwehrmann, ist heute einer der Notfallseelsorger die rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Posttraumatische Belastungsstörungen wie es sie z. B. nach Ereignissen wie in Winneden oder Köln können die Seele krank machen. Diese Störungen verhalten sich wie eine Wunde. Wird sie zeitnah und richtig behandelt, so stehen die Chancen das Erlebte zu verarbeiten gut. Vernachlässigt man die Wunde, sind die Spätfolgen manchmal nicht mehr heilbar. Wer glaubt die Sorgen ertränken zu können, so Böhm, der irrt, Sorgen lassen sich nicht ertränken, sie können schwimmen. Auch die Überbringung von Todesnachrichten, in Zusammenarbeit mit der Polizei, gehört zu den Aufgaben der Notfallseelsorger. Aus seiner eigenen 40 jährigen Berufspraxis als Feuerwehrmann kennt Böhm die Sorgen und Nöte der Retter aber auch der Opfer von Einsätzen und deren Angehörigen. Wichtig sei es über das Erlebte zu sprechen und offen zu sein. Nicht selten leiden Menschen im Anschluss an traumatische Ereignisse an Schlafstörungen, Alpträumen, Reizzuständen oder Erschöpfung. Hier greift dann die Psychosoziale Unterstützung, das Sorgen um die Seele. Bereits seit 1992 hat es im Kreis Coesfeld erste Einzelaktionen von Pfarrern gegeben, die notfallseelsorgerisch tätig waren. Seit 1998 nehmen auch Feuerwehr und Rettungsdienst die Hilfe der Notfallseelsorge in Anspruch, die im gleichen Jahr offiziell im Kreis Coesfeld ihren Dienst aufnahm. Sie betreuen verletze und unverletzte Personen, sowie deren Angehörige als auch die Einsatzkräfte vor Ort. Zu den Aufgaben zählen das Überbringen von Todesnachrichten nach Unglück- oder Suizidfällen und die Betreuung der Einsatzkräfte nach dem Abrücken vom Unglücksort. Notfallseelsorger versehen einen Bereitschaftsdienst und müssen körperlich und seelisch eine gute Kondition mitbringen und bereit sein, sich ständig fortzubilden. Sie müssen zuhören und auf Menschen zugehen können und in der Lage sein persönliche Grenzen einzuschätzen. Trifft der Notfallseelsorger an der Einsatzstelle ein verschafft er sich zunächst einen Überblick über die Einsatzlage. Er versucht die emotionale Lage zu stabilisieren und die Handlungsfähigkeit der betroffenen Personen wieder herzustellen. Er macht sich zum Anwalt der Betroffenen. Der Notfallseelsorger selber muss den Aufbau der Einsatzstelle kennen. Die Strukturen der Rettungsorganisationen wie z. B der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerkes werden den Seelsorgern ebenso gelernt wie auch die Gefahren der Einsatzstelle selber. Sie sprechen sich ständig mit den Einsatzleitern bei ihrer Arbeit ab. Die Arbeit der Notfallseelsorger wird heute immer wichtiger. Etwa acht Prozent der Feuerwehrleute bis 24 Jahre zählen bereits zu den Betroffenen. Doch die Anfälligkeit für Posttraumatische Belastungen steigt im Alter an wobei die Kommandanten und Einsatzleiter besonders auffällig sind. Viele Betroffene können oder wollen diese Belastungen nicht anerkennen oder lehnen Hilfe ab oder fordern sie nicht an. Diesem Zustand möchte die Notfallseelsorge entgegentreten und bietet sich deshalb jedem an. Deshalb der Appell von Böhm: Fordert uns an - wir kommen und helfen gerne und jederzeit.



(Im Bild links: Edmund Böhm)

 


 
31.01.

Darfelder Feuerwehrfest 2009

Unterwegs mit Schiff und Rad sind demnächst die Gewinner der Tombola: Hillu Lobbe kreuzt durch die Ostsee und Markus Kerkeling freute sich über ein neues Fahrrad. Zufrieden mit dem gelungenen Fest zeigen sich Löschzugführer Thomas Becker (links) sowie der Stellvertretende Löschzugführer Thorsten Sundorf (rechts).

Voller Saal und glückliche Gewinner bei der großen Tombola – das ist das Fazit vom diesjährigen Darfelder Feuerwehrfest. Über ein neues Fahrrad, gestiftet vom Autohaus Voss, freut sich Markus Kerkeling. Den Hauptpreis, eine dreitäge Ostseekreuzfahrt mit dem Ziel Oslo, dürfen Hillu und Herbert Lobbe demnächst antreten. Aber auch zahlreiche weitere wertvolle Preise wurden gleich zu Beginn des Festes am Samstagabend unter´s Volk gebracht. Nachdem die Tische der Verlosung abgebaut waren hatten die Gäste reichlich Gelegenheit, die Tanzfläche zu stürmen. Dass die Darfelder Blauröcke lange und ausdauernd feiern können, das wurde am Abend dann auch schnell deutlich.
Mit noch etwas müden Augen – aber pünktlich – konnten auch am nächsten Morgen wieder viele Teilnehmer beim traditionellen Frühschoppen im Feuerwehrgerätehaus begrüßt werden. Hier gab es gegen den „Kater am Morgen“ selbst eingelegte Salzheringe und am Nachmittag Kaffe und Kuchen in der von den Feuerwehrfrauen liebevoll hergerichteten Cafeteria.

 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

 

 
 
 
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